Aktuelle Wirtschaftspresse
Materialseite zu den VWL- und Einführung in die Ökonomie-Vorlesungen von Prof. Dr. Stefan Sell

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Aktuelles aus der Welt der Wirtschaft gibt es auch auf Twitter: www.twitter.com/stefan_sell
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Wer spart, wird arm (21.02.2012)
Merkels Rezession: In den zu massiven Haushaltskürzungen genötigten »Problemstaaten« der Euro-Zone schrumpft die Wirtschaft – mit ernsten Konsequenzen

Rückkehr der Ramschpapiere (20.02.2012)
Amerikas maroder Häusermarkt hat das Weltfinanzsystem in die Krise gestürzt. Jetzt wittern Investoren im US-Immobiliengeschäft wieder satte Renditen. Sie setzen ausgerechnet auf jene Papiere, die den Absturz befeuert haben - ein riskantes Spiel.

Apple faces its 'Nike moment' over working conditions in Chinese factories (20.02.2012)
Apple contractor Foxconn raises wages by 25% after reports of long hours for the hundreds of thousands of staff in China

„Der Anfang der nächsten Blase“ (20.02.2012)
Aus südeuropäischen Staatsanleihen ist Großinvestor Andrew Bosomworth bereits weitgehend ausgestiegen - aus Angst um die Zukunft des Euro. Doch auch die Entwicklung auf dem deutschen Immobilienmarkt sieht der Pimco-Manager mit Sorge

Wie Banken ihre Risiken klein rechnen (19.02.2012)
Geldhäuser brauchen Eigenkapital als Notfall-Reserve. Wie viel genau es sein muss, das können die Banken durch ihre Risikobewertung selbst beeinflussen. Wie eine neue Studie zeigt, kann das fatale Konsequenzen haben.

Wachstum als Allheilmittel? (19.02.2012)
Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler will mit dem Thema Wachstum Boden gut machen. Doch viele halten die Jagd nach Wohlstand für überholt - und gefährlich.

Wie Phönix aus der Asche (18.02.2012)
Argentiniens Wirtschaft prosperiert seit der Staatspleite vor zehn Jahren

Teile, was du teilen kannst (18.02.2012)
Commons: Nicht Eigentum zählt, sondern wer was tatsächlich braucht und gebraucht

Erfolg auf Befehl (17.02.2012)
Samsung ist ein koreanischer Elektronikkonzern mit Regeln, die in westlichen Unternehmen undenkbar wären. So wurde er zu Apples schärfstem Konkurrenten.

Zocken bis zum Blackout (17.02.2012)
Nicht zu wenige Kraftwerke haben während der Kälte das Netz gefährdet, sondern gefährliche Spekulationen am Strommarkt

Was besser werden muss (16.02.2012)
In welche Richtung muss die Ökonomie sich weiterentwickeln, so dass künftig mehr Wohlstand und weniger Krisen entstehen?

Ordnungspolitik, was ist das? (15.02.2012)
Die EZB flutet die Märkte mit billigem Geld und kauft zweifelhafte Staatsanleihen auf. Mit der Tradition der alten Bundesbank haben die Euro-Hüter von heute kaum noch etwas gemeinsam. Aber sie ticken auch ganz anders als ihre Kollegen von der US-Zentralbank.

McDonald’s wächst und wächst und wächst (14.02.2012)
McDonald’s expandiert in Deutschland in beängstigendem Tempo. Die Fastfood-Kette hatte 2011 über eine Milliarde Gäste. Galionsfigur Schuhbeck und vermeintlich kalorienarme Speisen kurbeln die Geschäfte an.

Acta und die Politik des Abgrunds (15.02.2012)
Der Copyright-Pakt Acta offenbart eine fundamental falsche Weichenstellung. Die Unterhaltungsbranche nimmt lieber den Kampf gegen das Netz auf, als sich um neue Geschäftsmodelle zu kümmern. Das rabiate Vorgehen erinnert an die Abschreckungspolitik des Kalten Krieges - und verprellt eine ganze Generation.

Dax-Konzerne verwöhnen nur ihre Aktionäre (14.02.2012)
Auf einen warmen Geldregen können sich die Aktionäre der Dax-Konzerne einstellen: Die Unternehmen schütten Dividendenzahlungen in Höhe von 27 Milliarden Euro aus. Das Nachsehen haben die Arbeitnehmer.

Geldflut der Notenbanken löst Ölpreis-Inflation aus (14.0.2012)
Der Ölpreis bewegt sich Richtung Allzeithoch. Die wild rotierenden Notenpressen gelten als Hauptursache. Ein Ende der Preisspirale ist nicht abzusehen.

OECD empfiehlt Deutschland höhere Mehrwertsteuer (14.02.2012)
Kritik am deutschen Steuersystem: Die Experten der OECD warnen vor den hohen Arbeitskosten in der Bundesrepublik. Steuern und Abgaben müssten gesenkt werden, im Gegenzug könne die Mehrwertsteuer steigen. Hauptproblem sei der ermäßigte Satz von sieben Prozent.

Merkels Europa ist falsch (13.02.2012)
Noch immer sind die Gewerkschaften meilenweit davon entfernt, für ein soziales Europa zu mobilisieren. Trotzdem deutet sich ein Umdenken an

Pure Demagogie (13.02.2012)
Deutscher Solar- und Windstrom hilft, Engpässe in Frankreich zu überbrücken. Medienkampagne verdreht Tatsachen. Angebliche Versorgungsengpässe hat es nie gegeben

Abgestürzt (11.02.2012)
Der Sparkurs, der Griechenland aufgezwungen wurde, hat Zehntausende ins Elend getrieben. In Athen ist die Zahl der Obdachlosen mittlerweile dramatisch angestiegen.

Die Finanzierungsfalle (11.02.2012)
Projekte der öffentlichen Hand werden zunehmend über Öffentlich-Private Partnerschaften finanziert. Das kann teuer werden

Chinas viel größere Angst vor Deutschen (11.02.2012)
Chinesische Unternehmen fürchten die Konkurrenz aus dem Westen

Krisenprofiteur Deutschland (11.02.2012)
Bei der Ausfuhr durchbrechen deutsche Unternehmen die Billionengrenze. Niedrige Zinsen und Euroschwäche befeuern das Geschäft

Renault setzt auf superbillig (10.02.2012)
Zuhause lockt die Staatshilfe, der französische Autobauer Renault will trotzdem lieber in Marokko ein neues Auto bauen - maximal 3000 Euro soll es kosten. Von 2016 an soll es vom Band laufen. Frankreich reagiert geschockt, die politische Klasse in Paris ist empört.

Kartellamt mahnt Hotelportal HRS ab (10.02.2012)
Immer der beste Preis - das verlangt der Zimmer-Vermittler HRS von den Hotels. Gut für die Verbraucher, sagt das Internetportal. Schlecht für den Wettbewerb, sagte das Kartellamt.

„Die Armen zahlen den Preis“ (10.02.2012)
Was in Deutschland keiner essen mag, könnte bald günstig nach Indien verschifft werden. Das tolle Schnäppchen für die Produzenten im Inland macht den einheimischen Unternehmern allerdings in vielen Bereichen Konkurrenz. Entwicklungsorganisationen warnen vor den Folgen eines Freihandelsabkommens der EU mit Indien.

Geschichte der Zentralbank (10.02.2012)
Als England klamm war, erfand es die Banknote und wurde Weltmacht

Der Müllmann bleibt kommunal (10.02.2012)
Die Kommunen behalten ihr Vorrecht bei Müll und Recycling, die Möglichkeiten der privaten Konkurrenz werden eingeschränkt. Der Preis sind möglicherweise höhere Kosten für die Bürger

Wo steht Deutschland? (10.02.2012)
Vor einem knappen Jahr verkündete die Regierung die Energiewende - doch viele Probleme wurden noch nicht angegangen. Eine Bestandsaufnahme.

Griechenlands Wirtschaft braucht Anschluss an die Moderne (10.02.2012)
Für Griechenland kann sich kaum alles zum Guten wenden, meint Carsten Brönstrup. Entscheidend helfen kann nur noch ein Aufbauprogramm wie nach der deutschen Wiedervereinigung.

„Die großen Business Schools sind lebendige Leichen“ (09.02.2012)
Draußen spielen die Märkte verrückt, drinnen orakeln Dozenten: Der Markt wird's schon richten. Mit den führenden Wirtschaftsschulen geht Thomas Sattelberger hart ins Gericht. Im Interview erklärt der Telekom-Personalvorstand, was MBA-Programme zu "Vehikeln des Finanzkapitalismus" macht.

Athens neue Arme kommen aus der Mittelschicht (09.02.2012)
Armenspeisung statt Mittagstisch, Obdachlosenheim statt Eigentumswohnung: Die Finanzkrise lässt die griechische Mittelschicht zerbröseln. Die "neuen Armen" bevölkern die Straßen Athens, die überforderten Helfer verzweifeln. Ein Streifzug durch Zentren des Elends in der Hauptstadt.

Ratings nach dem Zufallsprinzip? (08.02.2012)
Die großen Ratingagenturen mussten seit der Finanzkrise viel Kritik einstecken. Eine neue Studie zieht die Aussagekraft der Urteile von Standard & Poor’s und Co. massiv in Zweifel und liefert Kritikern neue Munition.

Zurück zur Drachme (09.02.2012)
Radikale Sparpolitik und Eurobonds machen das bankrotte Land nicht wettbewerbsfähiger. Da hilft nur ein flexibler Wechselkurs

Griechenland im Teufelskreis (08.02.2012)
Athen hat viel getan, um den Forderungen der Europartner zu entsprechen. Die Unternehmer stöhnen, die Bevölkerung protestiert - aber der Schuldenberg wird nicht kleiner 

Vier tickende Geldbomben bedrohen Europa (08.02.2012)
Wieder einmal stehen die Schuldenverhandlungen mit Griechenland auf der Kippe. Doch die größten Gefahren für den Euro lauern nicht in Athen - sondern in Spanien und in den Bilanzen des Europäischen Zentralbanksystems.

Warnungen vor Wirtschaftskrise und Bankrott (07.02.2012)
Die bisherigen internationalen Sanktionen führen zu einer dramatischen Inflation. Die Preise für Lebensmittel, Konsumgüter, Gas und Benzin steigen. Arbeiter streiken, weil sie seit Monaten keinen Lohn mehr erhalten haben. Die Armut nimmt weiter zu

Rendite zum Anfassen (06.02.2012)
Viele Anleger misstrauen der globalen Finanzwelt und investieren lieber in der Nachbarschaft – zum Beispiel in Wurstanleihen oder Ackeraktien.

Peak Oil ist jetzt (06.02.2012)
Die Energieversorgung der Welt steht vor dem Umbruch: Die Erdölförderung stagniert schon seit 2005. Und sie wird bald abstürzen

Der Schatz in der Steppe (06.02.2012)
Kasachstan verfügt über Rohstoffe, die für die deutsche Industrie wichtig sind. Mit einer "Rohstoffpartnerschaft" will die Bundesregierung den Zugang sichern

Bye, bye, Billigproduktion (06.02.2012)
Merkel-Besuch: Chinesen zeigten sich selbstbewusst. Land steigt in Hightech-Zeitalter ein. Hohe Nachfrage lässt Löhne steigen und Binnenwirtschaft wachsen

Die Leere nach Keynes (06.02.2012)
Die konkurrierenden Großentwürfe der Wirtschaftspolitik sind am Ende. Es kommt nun auf das an, was dazwischen liegen geblieben ist.

Der Paradiesvogel der Ökonomie (05.02.2012)
Der US-Volkswirt Dan Ariely zeigt mit Schock-Experimenten, wann der Verstand aussetzt - und wirbt für sein neues Buch.

Die Super-Geldmaschine (05.02.2012)
Es ist ein Event der Superlative: Wenn beim Super Bowl, dem Finale der American-Football-Liga NFL, heute Nacht die New York Giants auf die New England Patriots treffen, ist das nicht nur sportlich ein Großereignis. Amerikas liebstes Sportevent ist längst ein Milliardengeschäft, dem zunehmend globale Bedeutung zukommt – und das schon vor dem Kickoff.

Bankenverband rügt Todeswetten der Deutschen Bank (05.02.2012)
Die Deutsche Bank bekommt Ärger wegen einer morbiden Geschäftsidee: Mit einem ihrer Fonds kann man wetten, wie lange Menschen noch leben. Ein schneller Tod steigert den Gewinn. Nach SPIEGEL-Informationen gibt es nun Kritik vom Bankenverband. Das Produkt sei mit der Menschenwürde kaum vereinbar.

„Geld entsteht aus dem Nichts“ (04.02.2012)
Der Ökonom Joseph Huber erklärt, warum Banken ungehemmt Geld schaffen können und wer profitiert

„Geld spiegelt unsere Erwartung an die Zukunft“ (04.02.2012)
Der Wirtschaftswissenschaftler Rudolf Hickel findet, dass Banken leider unersetzlich sind

Chance oder Ausverkauf? (04.02.2012)
Milliarden aus Fernost: Chinesische Investoren drängen auf den deutschen Markt

Die Angst vor der neuen Internetblase (03.02.2012)
Facebook macht nun den ganz großen Deal – und schon melden sich Zweifler. Entsteht eine neue Internetblase?

Die strategischen Menschen von Sezuan (03.02.2012)
Billiges Geld und gute Infrastruktur gegen Marktzugang und Bodenschätze: Die chinesisch-afrikanischen Handelsbeziehungen sind pragmatisch und bringen den Afrikanern mehr als die dürftige Entwicklungshilfe des Westens.

Liefert Öko-Rating bessere Prognosen? (02.02.2012)
Als die konventionellen Ratingagenturen für Griechenland noch Noten im A-Bereich verteilen, sehen die Analysten von Oekom Research das Unheil schon kommen. Die Ökorating-Agentur bewertet Länder nach ökologischen und sozialen Kriterien.

Die neue Reichtumsmaschine (01.02.2012)
Public Private Partnership (PPP): Auch die neue Variante der Privatisierung ist gescheitert

Wenn Banken ohne Risiko Geld scheffeln (31.01.2012)
Lizenz zum Gelddrucken: Kreditinstitute werden sich bei der Europäischen Zentralbank bald günstig mit Geld eindecken, bis zu eine Billion Euro könnten es werden. Den Instituten winken Profitmargen von bis zu 500 Prozent, das Ausfallrisiko trägt am Ende der Steuerzahler.

Mario Draghi öffnet die Geldschleusen (31.01.2012)
Mit einer beispiellosen Geldflut versucht die EZB den Euro zu retten. Im Februar könnte sie die Banken der Eurozone erneut mit bis zu einer Billion Euro überschütten. Damit steigt ihre Bilanzsumme in neue Dimensionen.

Anleger stoßen Portugals Anleihen ab (30.01.2012)
Während Italien erfolgreich Geld einsammelt und die EU-Granden um den Schuldenschnitt Griechenlands ringen, wetten Investoren bereits auf die nächste Staatspleite. Für Portugal wird die Luft dünner.

Schlag gegen Chinas Exportpolitik (30.01.2012)
Peking muss seine restriktive Exportpolitik bei Spezialrohstoffen definitiv beenden. Darauf pocht die Welthandelsorganisation. In Brüssel ist man erleichtert.

Asien wächst weiter (30.01.2012)
Von der Krise bisher wenig beeindruckt, verringert die Boomregion den Abstand zu Europa. Spitzenreiter bleibt China, gefolgt von Indien

Schleckers Untergang ist selbst verschuldet (30.01.2012)
Anton Schlecker hat die Drogeriekette mit seiner Geheimniskrämerei in den Ruin getrieben. Weil er sich vor niemandem verantworten wollte, wählte er eine höchst riskante Rechtsform. Die Zeche dafür zahlen jetzt seine Mitarbeiter.

In fünf Jahren sechs Millionen Kunden verloren (28.01.2012)
Die Kundschaft lief in Scharen zu dm und Rossmann über - jetzt muss die Arbeitsagentur 150 Millionen Euro Insolvenzgeld für die Schlecker-Mitarbeiter berappen. Wie ist der Konzern zu retten?

Warteschleifen kosten Verbraucher 144 Millionen Euro (28.01.2012)
Bitte warten, bei uns klingeln gerade die Kassen: Das neue Telekommunikationsgesetz soll verhindern, dass Bürger über kostenpflichtige Warteschleifen abgezockt werden. Doch bis es in Kraft tritt, verdienen die Anbieter von Service-Hotlines weiter Millionen. Das haben zumindest die Berechnungen einer Grünen-Abgeordneten ergeben.

Ein Strich im Sand (28.01.2012)
Der Kasino-Kapitalismus belohnt das Raffen. Eine Steuer auf Wertschriftengeschäfte ist nicht nur moralisch richtig, sie bringt dem Staat auch die nötigen Milliarden

Sie leben von Liebe (28.01.2012)
Zwei katholische Priester heiraten und machen sich als Seelsorger selbstständig. Und das mit Erfolg

Ist Solarstrom überfördert? (28.01.2012)
Wer sich Solarzellen auf das Dach baut, erhält jede Menge Fördergeld - und dafür zahlen alle Stromverbraucher. Pro und Contra.

Zehn kleine Solarunternehmer (28.01.2012)
Derzeit geht es in der deutschen Fotovoltaikindustrie zu wie bei zehn kleinen Jägermeistern: Es erwischt einen nach dem anderen. Was ist da los? Eine Analyse

Der Wirtschaftstrojaner (28.01.2012)
Berater und Banken entwickeln die Idee für eine scheinbar neutrale Beratungsgesellschaft, die ihnen staatliche Aufträge verschafft. Der Clou: Das Bundesfinanzministerium setzt sie um und bezahlt dafür

„Ein gemeinsames Gefängnis ist keine Vision“ (28.01.2012)
Sparen allein reicht nicht aus, hält der Ökonom und Nobelpreisträger Joseph Stiglitz Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) entgegen. Er plädiert für Eurobonds, einen größeren Rettungsschirm und öffentliche Investitionen in Wachstum. Dann könnte Europa die aktuelle Krise meistern

Jammern der Milliardäre (28.01.2012)
Beobachter registrieren »Gefühl der Angst« in Davos. Beim 42. Weltwirtschaftsforum sorgen sich globale Oligarchen um ihre und die Zukunft des Systems

Googles aggressive neue Strategie (27.01.2012)
Der Suchmaschinenriese dringt in neue Märkte vor und verändert die Art, wie Nutzer Informationen im Internet finden. Wer auch künftig mit seiner Seite im Netz sichtbar sein will, muss sich auf neue Regeln einstellen.

Geld ohne Ende (26.01.2012)
Die US-Notenbank sperrt ihre wichtigste Waffe in den Schrank: Die Zinsen sollen bis Ende 2014 nicht mehr angehoben werden, deutet die Fed an. Es ist Anstiftung zur Sorglosigkeit: Banken und Anleger wissen, dass das Geld auf lange Zeit billig bleiben wird.

Der untreue Lieferant (25.01.2012)
Unilever versorgt Schlecker vorerst nicht mehr mit Waren - obwohl Verdi an die Lieferanten appelliert, das Unternehmen weiter zu beliefern.

Nächster Solarhersteller vor dem Aus (25.01.2012)
Q-Cells galt einst als Stern deutscher Fotovoltaik-Unternehmen. Jetzt ist die Firma aus Bitterfeld in Sachsen-Anhalt akut von der Pleite bedroht. Grund ist die globale Überproduktion an Solarmodulen

Die beiden folgenden Artikel sind sehr aufschlussreich für alle, die sich für das Erfolgsmodell Apple interessieren:
Die zehn Erfolgsgeheimnisse von Apple (25.01.2012)
Apple hat selbst die hohen Erwartungen der Analysten übertroffen – wieder einmal. Wie macht dieser Konzern das nur? Zehn Gründe, warum das Unternehmen so viel besser ist als jeder Konkurrent.
Was Apples Rekordgewinn wirklich bedeutet (25.01.2012)
Apples Quartalszahlen lassen die Branche staunen. Schon wieder hat der Konzern seinen Gewinn verdoppelt, schon wieder seine Rendite erhöht. Der Erfolg von iPhone und iPad katapultiert das Unternehmen in die Post-PC-Ära - und macht es zum Marktführer in gleich zwei lukrativen Segmenten.

„Das kapitalistische System passt nicht mehr in die Welt“ (25.01.2012)
Die Gesellschaft hat die Exzesse im Finanzsystem zugelassen, ohne rechtzeitig die notwendigen Regeln zu etablieren. Dadurch stellt sich das kapitalistische System selbst in Frage. Das sagte Klaus Schwab, Chef des Weltwirtschaftsforums in Davos, im FTD-Interview.

Deutsche-Bank-Volkswirt warnt vor Kollaps des Geldsystems (24.01.2012)
Trotz Rettungsschirm und Fiskalpakt - die Euro-Zone hat die psychologische Vertrauenskrise nicht bewältigt, warnt Thomas Mayer bei der Konferenz „Ökonomie neu denken“. Das gesamte Geldsystem könne ins Wanken geraten.

Apple verdoppelt den Gewinn (24.01.2012)
Die jüngste Weihnachtssaison verhilft dem Elektronikkonzern zu einer beinahe märchenhaften Gewinnsteigerung. Mit 37 Millionen iPhones stellt Apple einen Verkaufsrekord auf.

Vorgeschmack auf den Facebook-Börsengang (24.01.2012)
Ein Geheimnis wird in München gelüftet: Facebook-Topmanagerin Sandberg hat eine Schwäche für Süßes. Und künftigen Investoren gibt sie schon mal einen kleinen Vorgeschmack auf die Roadshow.

Volkswirtschaftslehre scheitert im Praxistest (24.01.2011)
Die Ökonomie-Ausbildung ist zu theoretisch und speziell, bemängeln Kritiker. Auf der Konferenz „Ökonomie neu denken“ diskutierten Experten darüber, was sich in den Hörsälen verändern muss.

Hedgefonds zocken mit der Griechenpleite (24.01.2012)
Die Verhandlungen über einen griechischen Schuldenschnitt werden zur Zitterpartie. Euro-Finanzminister und IWF pochen auf einen höheren Verzicht der Gläubiger. Profitieren könnten davon vor allem Hedgefonds: Sie setzen darauf, dass die freiwillige Umschuldung scheitert.

China bleibt unter Dampf (24.01.2012)
Inflation, Immobilienblase, baldiger Führungswechsel: Trotz mancher Probleme trotzt das Land erfolgreich dem Krisensog der Weltwirtschaft

Amerika, du hast es besser (23.01.2012)
Dollar gegen Euro: Im Vergleich der beiden großen westlichen Wirtschaftsräume verbessert sich Amerikas Position allmählich - ganz anders als in der Euro-Zone, wo sich die Schuldenprobleme immer weiter zuspitzen.

Mit der Macht der Masse (23.01.2012)
Undurchsichtige Urteile, fragwürdige Finanzierung - die großen Rating-Agenturen Fitch, Moody's und Standard & Poor's stehen in der Kritik. Nun hat ein Österreicher ein neues Modell entwickelt: "Wikirating". Auch hier wird die Kreditwürdigkeit von Firmen und Ländern bewertet, aber von Internetnutzern.

Ökonomie steht vor totaler Neuorientierung (23.01.2012)
Die Ökonomie steckt in der Krise. Bewährte Antworten auf volkswirtschaftliche Fragen gelten nicht mehr. Experten suchen von heute an auf der Konferenz „Ökonomie neu denken“ nach Lösungen für die Zukunft.

Weg mit den deutschen Exportüberschüssen (23.01.2012)
Ungleichgewichte in den Leistungsbilanzen bedrohen das weltweite Wachstum. Wenn die Deutschen ihre Exportüberschüsse abbauen, würde das Europa in der Krise sofort weiterhelfen.

Muss Merkel jetzt auch Frankreich retten? (23.01.2012)
Mit der Abstufung Frankreichs ist die Schuldenkrise in Kern-Europa angekommen. Der jahrelange Schlendrian der Pariser Regierungen rächt sich jetzt. Auf Deutschland kommen neue Belastungen zu.

Kongress in Frankfurt: Kann Ökonomie neu gedacht werden? (+ Linkhinweise zur Ökonomiedebatte) (23.01.2012)

Wenn die Druckmaschinen rattern (23.01.2012)
Die Geschichte lehrt die Deutschen das Fürchten vor der Geldentwertung in der Euro-Krise – zu Unrecht, meint Herbert Schui.

FDP will Bankenabgabe für ganz Europa (23.01.2012)
Im Streit der schwarz-gelben Koalition um eine Finanztransaktionssteuer hat FDP-Chef Brüderle jetzt ein Gegenkonzept vorgelegt. Damit will er nicht die Anleger, sondern nur die Banken selbst treffen. Brüderle warnt davor, London zu einer "Steueroase" zu machen.

Familie Schlecker soll mit Privatvermögen einspringen (21.01.2012)
Gewerkschafter verlangen von Anton Schlecker ernsthafte Bemühungen zur Rettung der Drogeriekette. Der Firmengründer müsse Privatvermögen zur Sanierung der Pleitefirma zuschießen, fordert Ver.di. Schleckers Konkurrenten sparen nicht mit Häme.

Das iPad macht Schule (21.01.2012)
Apple ruft die nächste Medienrevolution aus. Zumindest die deutschen Verlage bleiben zurückhaltend. Nicht nur die Finanzierung ist problematisch.

Deutsche Bank zockt mit dem Tod (21.01.2012)
NGOs geben der Deutschen Bank eine Mitschuld für explodierende Lebensmittelpreise. Mit der Spekulation auf Nahrung trage sie zu Hungerkrisen bei.

Amerikanische Träume (21.01.2012)
Washington preist Zustand der eigenen Wirtschaft und verweist auf Probleme der Euro-Zone. Dabei hat sich in den USA gerade ein neues systemisches Risiko offenbart

Börsensteuer könnte zur Stempelsteuer werden (20.01.2012)
Angela Merkel will Großbritannien von der Börsensteuer überzeugen - zum Beispiel als Abgabe nach dem Vorbild der britischen Stempelsteuer.

Quittung für den Billig-Rambo (20.01.2012)
Anton Schlecker baute Deutschlands einst erfolgreichste Drogeriekette auf - doch statt Bewunderung schlug ihm Abneigung entgegen. Berichte über Mitarbeiterschikane und Dumping-Löhne ramponierten das Image. Der Niedergang der Firma zeigt: Die Billigmasche zieht nicht mehr.

Schleckers Misere im Detail (20.01.2012)
Seit Jahren kämpft die Drogeriemarktkette gegen sinkende Umsätze an. Doch das Familienunternehmen hat den Kampf verloren und steht vor einer Planinsolvenz. FTD.de zeigt, warum der einstige Erfolgsdrogerist gescheitert ist - und wie es weitergehen soll.

Wie Megaupload und Rapidshare mit illegalen Kopien Geld verdienen (20.01.2012)
Kim Schmitz hat mit der Film- und Musikplattform Megaupload ein umstrittenes Geschäftsmodell entwickelt - und scheffelte damit Millionen. Das Risiko der Urheberrechtsverletzung lagerte er an die Internetgemeinde aus. Das macht die Strafverfolgung schwierig.

Android-Investitionen drücken den Gewinn bei Google (20.01.2012)
Google investiert derzeit viel Geld in neue Produkte. Vor allem in das Handy-Betriebssystem Android. Die Börse straft das langsame Gewinnwachstum ab.

Dumm wie Ananas (20.01.2012)
Die so beliebte Kritik an der angeblich übersubventionierten Sonnenenergie geht an den eigentlichen Problemen vorbei.

Apple knöpft sich Schulkinder vor (19.01.2012)
Der Konzern nimmt den milliardenschweren Bildungsmarkt ins Visier - und greift damit die Verlage auf einem neuen Schlachtfeld an. Das Ziel klingt kühn: Apple will das Lehrbuch neu erfinden. Kann der Vorstoß gelingen?

Hedgefonds wollen Menschenrecht auf Rendite einklagen (19.01.2012)
Griechenland erstickt unter seinen Schulden, nun sollen die Gläubiger auf einen großen Teil ihres Geldes verzichten. Doch mächtige Hedgefonds wehren sich: Sollten sie Verluste machen, wollen sie laut "New York Times" vor den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte ziehen.

„Alle Banken teilverstaatlichen“ (18.01.2012)
Arbeitgebernahes Institut der deutschen Wirtschaft schreckt mit drastischer Forderung auf: Angesichts der dramatischen Probleme im Finanzsektor hat der Chef des arbeitgebernahen Instituts der deutschen Wirtschaft (IW), Michael Hüther, eine zwangsweise Teilverstaatlichung der Banken gefordert.

«Die Märkte haben eben nicht immer recht» (17.01.2012)
Der Granseigneur der französischen Wirtschaft, Claude Bébéar, im Interview.
Claude Bébéar, Gründer des Versicherungsgiganten Axa und Grandseigneur der französischen Wirtschaft, rät jungen Unternehmern vom Börsengang ab. Regulatoren und Spekulanten wirft er vor, den Kapitalismus kaputtzumachen – den Arbeitgebern, Mitarbeiter wie Söldner zu behandeln.

„Der Lohn war so ekelhaft wie das Essen“ (18.01.2012)
Viele Besatzungsmitglieder der "Costa Concordia" waren Billiglöhner aus aller Welt. Sie haben alles verloren und bangen um ihren Job.

Wir bekämpfen die falsche Krise (18.01.2012)
Standard & Poor's hat Recht. Ich rede nicht von der Rating-Benotung Frankreichs, sondern von ihrer Begründung. Europa leidet nicht an zu hohen Haushaltsdefiziten, sondern an den krassen Unterschieden in der Leistungsfähigkeit der einzelnen Staaten.

Las Vegas im hohen Norden (18.01.2012)
Trotz Auflagen drängen private Wettanbieter nach Schleswig-Holstein, denn dort fällt im März das Staatsmonopol.

„Wir brauchen eine unabhängige Agentur“ (18.01.2012)
Die großen Bewertungsagenturen funktionieren so, als ob man beim Lehrer für seine Schulnote bezahlt, kritisiert Hermann-Josef Tenhagen, Chefredakteur von "Finanztest". Das sei natürlich Mist. Für die Bewertung sollten die Anleger zahlen

Scheitert Beteiligung privater Gläubiger am Schuldenschnitt? (18.01.2012)
Ein zentraler Baustein des Sanierungsprogramms für Griechenland ist die Beteiligung privater Gläubiger an einem Schuldenerlass. Doch sicher ist das längst noch nicht. Welche Folgen drohen bei einem Scheitern dem Land und der EU?

Produktion in der Region (18.01.2012)
Der Kritische Agrarbericht will ein Ende der Wachstums-Ideologie in der Landwirtschaft.

Wiener Schnitzel statt Wachstum (17.01.2012)
Brauchen wir noch Wirtschaftswachstum? Für Ökonomen ist das die Frage aller Fragen, auch eine Bundestagskommission diskutiert sie seit einem Jahr. Doch Konsens ist nicht in Sicht: In der jüngsten Sitzung gifteten Teilnehmer gegeneinander, eine Abgeordnete soll einem Kollegen den Vogel gezeigt haben.

Die passende Versicherung (17.01.2012)
Die Beratung muss unabhängig vom Abschluss eines Vertrages sein. Erst dann stehen die Interessen des Kunden im Mittelpunkt. Ein Vorschlag.

„Wir stehen am Anfang einer Revolution“ (16.01.2012)
Durch die Schuldenkrise bröckelt das Fundament der Wirtschaftswissenschaften. IfW-Chef Dennis Snower sieht die Ökonomie vor einem neuen Zeitalter.

Ratingriese bestraft deutsche Euro-Rettungsstrategie (16.01.2012)
Deutschland freut sich seines Ratings – und übersieht, dass seine europäische Sparpolitik aus Sicht der Agentur S&P die Krise verschärft.

EU-Kommission gefährdet Label "Made in Germany" (16.0.2012)
Der litauische EU-Kommissar Semeta plant, das Label "Made in Germany" für Produkte an strengere Vorgaben zu knüpfen. Die deutsche Industrie befürchtet steigende Kosten.

Provokation zur Unzeit (16.01.2012)
Von wegen Krise im Griff: Standard & Poor's bewertet neun Euroländer schlechter und greift die Austeritätspolitik an.

Das programmierte Klassenzimmer (16.01.2012)
Die Londoner Messe für Bildungstechnologie liefert die neueste Lernelektronik. Die Hersteller drängen auf den hart umkämpften Markt, teils mit fragwürdigen Methoden.

Boom-Branche mit angekratztem Image (16.01.2012)
Für den Tourismus sind Kreuzfahrten die Erfolgsstory der letzten Jahre. Für die Umwelt sind sie eine Katastrophe.

Götter im Anzug (15.01.2012)
Die Herabstufung der Euro-Länder läutet eine ganz neue Qualität in der Auseinandersetzung zwischen krisengeschüttelten Regierungen und selbsternannten Bonitätsprüfern ein: Die Ratingagentur Standard & Poor's will kräftig mitmischen und schreckt dabei nicht davor zurück, Länder des Euro-Klubs auf eine Höhe mit Entwicklungsländern zu stellen. Das ist absurd, das ist lächerlich.

Abwurf von Wohlstandsballast (14.01.2012)
Ökonom Niko Paech plädiert für eine Wirtschaft, die ohne Wachstum auskommt. Auch vom klassischen Umweltschutz hält er nicht viel.

Nicht zu retten (14.01.2012)
Euro- und globale Finanzkrise: Interne wirtschaftliche Ungleichgewichte zerreißen Währungsraum. Das erzwingt Lösungen, keine Konservierung des Fehlkonstruktes.

Absturz ganz unten (14.01.2012)
2010 hätten sie noch Nahrungsmittel nach Uganda geschickt, sagt der Chef einer Hilfsorganisation in Athen. "Jetzt brauchen wir die Hilfsgüter dringend hier." Hier – in Griechenland.

Der heilsame Schock (13.01.2012)
Schuldenkrise, war's das schon? Leider nein. Dass Frankreich nun seine Rating-Bestnote zu verlieren droht, zeigt einmal mehr: Die alten, fatalen Mechanismen an den Finanzmärkten sind noch intakt. Die Herabstufung könnte eine heilsame Warnung sein.

Deutsche sind fleißig, doch die Franzosen sind effektiver (13.01.2012)
Am Klischee des savoir vivre ist doch manches wahr: Franzosen arbeiten tatsächlich weit weniger lange als ihre deutschen Kollegen. Aber dafür leisten sie in ihrer Arbeitszeit weit mehr als die Deutschen.

Die Allmende braucht kein Wachstum (13.01.2012)
Die Politikwissenschaftlerin Elinor Ostrom glaubt, dass bei einer gemeinsamen Nutzung von Gütern wirtschaftliches Wachstum weniger wichtig wird. Diese Idee wird seit Langem vorgelebt.

Ausweg aus der Schuldenkrise (13.01.2012)
Konsolidierung durch genügende Besteuerung der abfließenden überschüssigen Geldmengen.

Überproduktion und Krise (12.01.2012)
Haben die ökonomischen Verwerfungen der letzten Jahre ihren Grund in einer »Ansteckung« der »gesunden Realwirtschaft« durch die in die Bredouille geratenen Finanzmärkte? Oder geht es doch um den Kapitalismus im Ganzen?

Das Heil aus der Druckmaschine (11.01.2012)
Der Kauf von Staatsanleihen gilt vielen Zentralbankern als scharfe Waffe im Kampf gegen den Abschwung. Doch die genauen Folgen lockerer Geldpolitik sind kaum kalkulierbar. Und irgendwann verschleißt selbst diese Klinge.

Athen subventioniert Exhibitionisten und Pädophile (11.01.2012)
Trotz Schuldenmisere verteilt Griechenland weiter großzügige Sozialleistungen. Neueste Bürokratenblüte: die Ausweitung von Beihilfen und Vergünstigungen auf Gruppen wie Spielsüchtige, Pyromanen und Pädophile.

Investoren schenken Deutschland Geld (09.01.2012)
Das gab es noch nie: Anleger gewähren eine Prämie, um Deutschland Geld leihen zu dürfen. Der Bund hat neue Schulden über 3,9 Milliarden Euro aufgenommen, der Zins für die Papiere mit sechs Monaten Laufzeit war negativ. Das bedeutet, dass die Investoren draufzahlen.

Eine Unternehmerin bricht mit allen Regeln (08.01.2012)
Die Augsburger Unternehmerin Sina Trinkwalder hat ganz eigene Vorstellungen, was Gewinnmaximierung bedeutet. Geld ist es nicht.

Zerschlagt das Finanzkartell (08.01.2012)
Die Finanzkrise bedroht unsere Demokratie. Wie kann die Politik die Hoheit zurückgewinnen? Vorbild könnte der Kampf der USA gegen die Herrschaft der Ölbarone im 19. Jahrhundert sein.

Staatendämmerung (08.01.2012)
Richard Wagner kritisiert im „Ring“ nicht nur den Kapitalismus, sondern auch die Politik. Sein Drama wird zur Allegorie der Staatsschuldenkrise.

Schlecker auf den Fersen (08.01.2012)
Der Wettbewerb unter den Drogisten wird schärfer.

Jeden Tag ein paar tausend Rubel mehr (08.01.2012)
Wegen der Geldentwertung steigen die Preise in Weißrussland rapide. Die Inflation dürfte zum Jahresende 100 Prozent erreicht haben.

Riesen im Reisegeschäft (08.01.2012)
Es gibt sehr große und es gibt etwas kleinere Riesen im Reisegeschäft. Unter den deutschen Reiseveranstaltern machen in letzter Zeit vor allem Berliner Unternehmen besonders auf sich aufmerksam.

»Demokratie ist im Kapitalismus bestenfalls unvollendet« (07.01.2012)
Gespräch mit Beat Ringger. Über einen linken Thinktank in der Schweiz, die Grenzen der direkten Demokratie und die politische Ökonomie des Irrtums.

Wider den staatsfreundlichen Zeitgeist (06.01.2012)
Der amerikanische Politologe Ian Bremmer sieht "Das Ende des freien Marktes" heraufdämmern.

Der Sonderweg des Ex-Musterschülers (06.01.2012)
Vor zehn Jahren versank Argentinien in Schulden und Chaos. Heute steht Südamerikas zweitgrößte Volkswirtschaft gut da - Staatsbankrott, Abkehr vom IWF und Schuldenschnitt sei Dank.

Von eins auf hundert (06.01.2012)
China forciert den globalen Aufstieg seiner Währung. Sie könnte bald den Dollar vom Thron stoßen.

„Theoretisch könnte es ganz schnell gehen“ (06.01.2012)
Der Aufstieg der chinesischen Währung zur Weltreservewährung ist gut für alle, sagt Henning Vöpel vom Hamburger Institut für Weltwirtschaft (HWWI).

Fitch stuft Ungarn auf Ramschniveau ab (06.01.2012)
Die Ratingagentur Fitch hat Ungarns Kreditwürdigkeit am Freitag auf Ramschniveau abgestuft. Ungarn braucht dringend Geld - sonst droht die Staatspleite.

„Die Retterei wird in eine Transferunion münden“ (06.01.2012)
Was bringt uns das Jahr 2012? Die anhaltende Krise der Euro-Zone und die schwächelnde US-Wirtschaft dürften den deutschen Export zunehmend dämpfen. Doch die Binnennachfrage von Unternehmen und Konsumenten bleibt in Deutschland erstaunlich robust. Eine konjunkturelle Vorausschau.

Der Erbrechtler im Leichenwagen (06.01.2012)
Rechtsanwälte müssen sich auf einem überlaufenen Arbeitsmarkt behaupten. Da zählt vor allem: gesehen werden. "Legal Tribune ONLINE" entdeckte sehr spezielles Guerilla-Marketing - manche Juristen brausen in umgebauten Polizeiwannen, Feuerwehr- oder Leichenwagen durch die Stadt.

China bremst deutsche Autokonzerne aus (05.01.2012)
Fast unbemerkt beginnt China eine neue Autopolitik: Jahrelang haben ausländische Konzerne den Großteil der Gewinne des riesigen Marktes abgeschöpft. Jetzt beendet die kommunistische Regierung die Vorzugsbehandlung - und setzt eigene Technologien und Marken.

Deutsche Ökonomen fordern höhere Löhne (05.01.2012)
Niedrige Lohnsteigerungen erhöhten Deutschlands Konkurrenzfähigkeit. Jetzt soll das Modell „Exportpanzer“ fallen. Es sei nun die Zeit für Gehaltssteigerungen gekommen, so Ifo-Chef Hans-Werner Sinn.

Rückkehr zur D-Mark? "Au weia" (05.01.2012)
Im Kampf um den Euro lässt die Sparpolitik der Staaten das Wachstum sinken und eine neue Bankenkrise bedroht die Realwirtschaft. Vier renommierte Ökonomen im Disput über Konjunktur, Krisenintervention und Europa.

Der Begründer der politischen Ökologie (05.01.2012)
Der Kapitalismus stranguliert sich selbst, erklärte der französische Sozialphilosoph André Gorz. Er sah die Arbeiter als Komplizen eines auf Wachstum angelegten Wirtschaftssystems und die freie Software als Chance zu dessen Überwindung.

Apple will angeblich Lehrbuch-Markt aufrollen (04.01.2012)
Apple zieht es zur Schule: Auf einer Veranstaltung in New York will der Konzern neue Bildungsinitiativen vorstellen und den Lehrbuchvertrieb revolutionieren, berichten US-Medien. Das Thema war schon Apple-Gründer Steve Jobs sehr wichtig.

Absturz jederzeit möglich (04.01.2012)
Auch wenn die Schuldenkrise im Moment aus den Schlagzeilen verschwunden ist: Europas Probleme sind noch lange nicht gelöst.

Warum 17 mal 1 nicht 17 ist (04.01.2012)
Für sich genommen sind die meisten Euro-Länder erfolgreiche Volkswirtschaften - im Gegensatz zum gesamten Euro-Raum. Jetzt sollen die Erfolgsrezepte der einzelnen Staaten auf das große Ganze angewendet werden. Das wird die Gemeinschaftswährung aber nicht retten.

Der Riese hinter Apple (04.01.2011)
Die glänzende Gerätewelt des kalifornischen Konzerns fußt auf einem Arbeiterheer in China. Dort entstehen in den Fabriken des verschwiegenen Riesen Foxconn iPads und iPhones billig und im Akkord. Eine Reportage

Alles für die schlanke Linie (04.01.2012)
Die Fitnessbranche hat ihr einst negatives Image mittlerweile abgelegt und rechnet auch für das kommende Jahr mit kräftigem Wachstum. Sie profitiert vor allem von den aktuellen gesellschaftlichen Trends.

Gaukeleien des Geldgeschäfts (04.01.2012)
Franck Ribéry eröffnet eine Bar, Jefferson Farfán verlangt eine unsittlich hohe Gratifikation für seine Unterschrift und Wayne Rooney zahlt aus disziplinarischen Gründen klaglos ein Wochengehalt - von rund einer Viertelmillion Euro. Im Fußball stößt die konventionelle Wirklichkeit gelegentlich an ihre Grenzen.

Ökonomen fordern »EWF« (04.01.2012)
In diesem Jahr wird die deutsche Wirtschaft lediglich leicht schrumpfen oder stagnieren - allerdings nur, wenn alles gut geht mit der Euro-Rettung. Die Ökonomen vom gewerkschaftsnahen IMK sehen das Land und Europa am Scheideweg.

Katastrophale Bilanz (04.01.2012)
»Öffentlich-private Partnerschaften«: Eine Goldmine für Investoren, ein Desaster für den Staat. Kritiker fordern Offenlegung aller Verträge und Ausstieg aus laufenden Projekten.

Der Kommissar im Klub (03.01.2012)
Wann ist ein Konzert ein Konzert? Das ist die Frage, die Berliner Klubbesitzer umtreibt. Denn das Finanzamt sieht in vielen Veranstaltungen lediglich Partys - auf die höhere Steuern fällig sind. Erste Discokontrolleure wurden bereits gesichtet.

Kanada im Rohstoff-Dilemma (03.01.2012)
Firmen aus aller Welt stürzen sich auf die Rohstoffvorkommen Kanadas. Aus Deutschland investiert dort zum Beispiel der Dax-Konzern K+S Milliarden. Für das Ahornland hat der Boom jedoch nicht nur Vorteile - es droht die "Holländische Krankheit".

Das deutsche Trauma (03.01.2012)
Wenn das Geld an Wert verliert: Eine Inflation kann bei der Lösung der Schuldenkrise hilfreich sein – doch die Europäische Zentralbank fährt einen riskanten Kurs.

Der wertkonservative Wachstumskritiker (03.01.2012)
Wer sagt, dass Wachstumskritik immer von links kommen muss? Der ehemalige Biedenkopf-Mitarbeiter Meinhard Miegel fordert eine Abkehr von der "materiellen Verengung".

Big-Mac-Index offenbart Euro-Stärke (02.01.2012)
Trotz Schuldenkrise ist ein Urlaub in der Währungsunion für US-Bürger relativ teuer: Von der Kaufkraftparität zum Euro ist der Dollar noch weit entfernt. Das zeigt ein bewährter Vergleich von Fast-Food-Preisen.

Chinesen mischen deutsche Solarbranche auf (02.01.2012)
Deutschlands einstige Vorzeigebranche, die Solarindustrie, gerät ins Visier der Chinesen. Als erstes Objekt der Begierde wird Konstanzer Firma "Sunways" vom chinesischen Solarriesen LDK Solar übernommen. Auch andere Firmen der Branche könnten folgen.

Die große Entscheidungsschlacht der Spielekonsolen (02.01.2012)
Auf welchen Konsolen kämpfen Kultfiguren wie Master Chief oder Nathan Drake künftig für Recht, Ordnung und den Geldbeutel der Publisher? Ein Ausblick auf das, was Sony, Microsoft, Nintendo und andere für 2012 planen.

Warum Investoren Staaten Geld schenken (02.01.2012)
Während hoch verschuldete Länder wie Italien unter hohen Refinanzierungskosten ächzen, werden anderen Staaten die Zinsen erlassen. Der Schweiz, den Niederlanden und Dänemark werfen die Gläubiger das Geld geradezu hinterher.

Eine Frage der Gerechtigkeit! (02.01.2012)
Aus der Schuldenkrise kann man sich weder heraussparen noch einfach herauswachsen. Der Staat muss einfach mehr Steuern einnehmen.

„Eurobonds helfen uns nicht“ (02.01.2012)
Der Ökonom Paul Welfens plädiert für Bonds, die von der Europäischen Zentralbank ausgegeben werden. Grund: zu hohe Zinsen gemeinsamer Staatsanleihen

„Wir müssen klare Kante zeigen“ (02.01.2012)
„Die Konsolidierungspause der Bundesregierung ist nicht überzeugend“. „Wir sollten die Kreditklemme nicht herbeireden“. Bundesbank-Präsident Jens Weidmann über deutsche Defizite, die Risiken der Schuldenkrise und die Rolle der Geldpolitik.

Knapp, teuer und verschwendet (02.01.2011)
Seltenerdmetalle sind unverzichtbarer Bestandteil in Handys, Laptops und Windrädern. Ihre Gewinnung in Minen ist teuer und dreckig, trotzdem werden die Metalle nicht recycelt.

Seltene Erden sollen Afghanistans Wirtschaft ankurbeln (01.01.2012)
US-Wissenschaftler haben in Afghanistan gigantische Ressourcen an Seltenen Erden entdeckt. Sie vermuten eine Million Tonnen der wertvollen Mineralien in der umkämpften Helmand-Provinz. Experten hoffen, dass sich mit diesem Reichtum viele Probleme des Landes lösen lassen.

Der große Reibach mit den kleinen US-Bürgern (01.01.2012)
Ein ganzer Industriezweig schleust Schwangere nach Amerika. Denn jedes Baby, das dort geboren wird, ist automatisch ein Bürger der Vereinigten Staaten. Nun aber formiert sich Widerstand in den USA.

Die perlende Wissenschaft (31.12.2011)
An der französischen Reims Management School forscht und lehrt der einzige Professor für Champagner-Management der Welt. Der Betriebswirt sucht nach Auswegen aus der Krise, in der die Branche seit drei Jahren steckt.

Bitte in meinem Garten (31.12.2011)
Das passt zusammen: Energiewende plus die Idee, gemeinschaftlich zu wirtschaften und Gewinne für die Ziele aller einzusetzen. In Nordbayern bauen BürgerInnen vor der eigenen Haustüre ihre eigenen Solar-, Biogas und Windkraftanlagen.

Die Politik zahlt einen hohen Preis (31.12.2011)
Die Euro-Finanzkrise hielt 2011 Europa in Atem - im neuen Jahr wird es nicht besser werden. Interview mit Prof. Dr. Trevor Evans.

Der hohe Preis von Billigbananen (30.12.2011)
Ein Kilo Bananen für einen Euro: Mit Schnäppchen locken Aldi und Co. die Verbraucher. Dafür zahlen Plantagenarbeiter mit ihrer Gesundheit, in Ecuador etwa. Eine neue Studie zeigt, wie brutal die Erntehelfer ausgebeutet werden - und erhebt schwere Vorwürfe gegen deutsche Supermarktketten.

Gold verliert rapide an Wert (30.12.2011)
Der Preis für eine Unze Gold ist binnen einer Woche um rund hundert Dollar gefallen - seit Monatsbeginn sogar um mehr als 250 Dollar. Große Anleger verkaufen ihre Reserven derzeit gleich tonnenweise. Investoren, die auf eine sichere Anlage hofften, werden unruhig: Ist die Blase geplatzt?

Die Entwicklung des Goldpreises in den vergangenen zwölf Monaten in US-Dollar

Der Vater der Ökosteuer (30.12.2011)
Ohne Wachstum geht es nicht, sagt Hans Christoph Binswanger. Allerdings in Maßen - 1,8 Prozent sind genug. Das könne ohne zusätzlichen Verbrauch von Ressourcen umgesetzt werden.

Investoren schenken Dänemark Geld (29.12.2011)
Italien dürfte neidisch nach Dänemark blicken: Investoren haben dem Nicht-Euro-Mitglied frisches Geld geliehen - und wollen nur einen Teil zurück. Selbst für das als sicherer Schuldner geltende Land war eine solche Anleiheauktion einzigartig: Der Zins war negativ.

Handfestes Politikversagen (29.12.2011)
Das Kartellamt hat festgestellt, dass auf dem deutschen Markt für Kraftstoffe ein wettbewerbsfeindliches Parallelverhalten der Anbieter vorliegt. Die Politik denkt dennoch nicht daran, darauf zu reagieren. Das ist ein Skandal. Ein Standpunkt von Heinz-J. Bontrup.

Pleitewelle erfasst US-Kommunen (29.12.2011)
Während die US-Regierung Geld druckt, um einem Finanzkollaps zu entgehen, reichen die schwer verschuldeten Bundesstaaten ihre Fiskalprobleme an die Städte weiter. In immer mehr Rathäusern geht nichts mehr. Unter den nächsten Pleitekandidaten: San Diego, Detroit und New York.

USA werden zum China des Westens (28.12.2011)
Ein schwacher Dollar, zahme Gewerkschaften sowie sinkende Reallöhne machen die USA zum Niedriglohnland. Erste Fabriken kehren aus China nach Amerika zurück. Resultat: Die Industrieproduktion dort wächst deutlich schneller als das BIP. Doch die Minilöhne gefährden den Konsum.

„Lohnzurückhaltung wäre volkswirtschaftlicher Unsinn“ (28.12.2011)
Angesichts der Ungleichgewichte in der Euro-Zone plädiert DIW-Chef Gert Wagner für höhere Löhne in Deutschland. Die Lohnpolitik müsse sich am volkswirtschaftlichen Verteilungsspielraum ausrichten.

Banken suchen Schutz bei der EZB (28.12.2011)
Kurz vor Jahresende gehen die europäischen Banken auf Nummer sicher und parken ihr Geld bei der EZB. Innerhalb eines Tages stiegen die Einlagen um fast 40 Milliarden Euro. Die Zentralbank lagert 452 Milliarden Euro - so viel wie noch nie seit Einführung des Euro.

China navigiert sich nach oben (28.12.2011)
Peking hat ein eigenes Navigationssystem gestartet und will dem amerikanischen GPS Konkurrenz machen. Die Europäer sind damit abgehängt.

Wenn man den folgenden Artikel liest, dann bekommt man eine Ahnung, welche „kreativen Potenziale“ die Marktwirtschaft freizusetzen in der Lage ist:
Sargenhafte Geschäfte (27.12.2011)
In Minnesota lässt ein Tischler seine Kunden ihre eigenen Särge zimmern. 700 Dollar kostet der Kurs, deutlich weniger als ein Standardsarg vom Bestatter. Seit der Finanzkrise kann er über mangelnde Nachfrage nicht klagen.

Die Krise macht Hunderttausende Spanier obdachlos (27.12.2011)
Viele Spanier können in der Krise ihre Hypotheken nicht zahlen und sind nach der Zwangsräumung obdachlos. Tausende Kinder müssen ins Heim. Nun formiert sich Widerstand.

China treibt Preise für Seltene Erden hoch (27.12.2011)
Smartphones oder Bildschirme könnten bald teurer werden: China will die Ausfuhr von Seltenen Erden drastisch begrenzen. Die Rohstoffe sind für den Bau vieler Hightech-Geräte unentbehrlich, Peking hat ein Quasi-Monopol darauf. Mit dem Export-Limit sollen die Preise jetzt wieder steigen.

Commerzbank plant neuartig besicherte Anleihen (26.12.2011)
Die Commerzbank bereitet eine Anleihe vor, die mit Mittelstandskrediten gedeckt sein soll, ihre Tochter Eurohypo will Immobilienkredite zur Absicherung nutzen. Derweil arbeitet die NordLB an einer Pfandbrief-Neuheit.

Amerikas Studenten stehen vor dem kollektiven Bankrott (25.12.2011)
Schon jetzt stecken die US-Studenten tiefer in den roten Zahlen als alle Kreditkarteninhaber des Landes zusammen. Anbieter von Studienkrediten profitieren. Droht nach der Immobilien- nun die Bildungsblase zu platzen?

Direkte Demokratie hält den Staat schlank (25.12.2011)
Wenn Staaten Schulden machen, dann tun sie das oft hemmungslos. Selbst gesetzliche Grenzen helfen oft nicht. Eine Schweizer Studie weist ihnen einen bestechend einfachen Weg zum Sparen: Sie sollen die Bürger fragen.

Wenn Spielzeug zur Qual wird (25.12.2011)
Sie schneidern und montieren bis zur Erschöpfung, für einen Hungerlohn: in China gibt es zwar Arbeitsschutzregeln, nur halten sich viele Spielzeughersteller nicht daran. Selbst bekannte Marken verkaufen Schmutz-Ware.

Schädlicher Sparkurs (24.12.2011)
Ratingagentur zweifelt an Euro-Rettung. Schuldenabbau senkt Absatz. Deutschlands Exporte betroffen. Bundesrepublik muss mehr importieren.

Vergib uns unsere Schuld (23.12.2011)
Politiker der Industriestaaten haben dem Leben auf Pump abgeschworen - und werden ihren Schwur brechen, weil das Weltwirtschaftssystem auf dem beruht, was angeblich keiner haben will: Schulden.

EZB kann Eurokrise nicht lösen (23.12.2011)
Die 500-Milliarden-Spritze aus Frankfurt bringt nur kurzfristig Entlastung - für Banken und Unternehmen. Die überschuldeten Staaten aber schauen in die Röhre.

Haushalt saniert, Menschen ruiniert (23.12.2011)
Lettland gilt als Vorbild für Budgetsanierung. Gespart wurde hauptsächlich bei den Armen. Aber dem Ansehen des baltischen Staates bei internationalen Finanzinvestoren hat das alles wenig genützt

Ernüchterung nach der Milliardenspritze (23.12.2011)
Die milliardenschwere EZB-Aktion verpufft: Banken investieren zusätzliche Mittel nicht in Anleihen der Euro-Krisenländer, wie Italien oder Spanien.

Die letzte Welle (23.12.2011)
Die Europäische Zentralbank stützt den Bankensektor – weil die Politik nicht liefert.

Griechenland spart sich kaputt (23.12.2011)
Widerstand gegen eine ungerechte Staatsbürokratie und einen verordneten Sozialabbau mit fatalen Folgen.

Amazon macht Innenstädte platt (22.12.2011)
Kurz vor dem Fest sollte man nichts mehr im Web bestellen - die Geschenke kommen nicht rechtzeitig an. In den USA ist diese alte Weisheit passé. Traditionellen Läden bricht das Weihnachtsgeschäft weg.

Ungarn auf Ramsch gestuft (22.12.2011)
Die amerikanische Ratingagentur Standard and Poor's hat die Kreditwürdigkeit von Ungarn auf die Note BB+ abgestuft, und auch der Ausblick in die Zukunft ist nicht rosig. Zeitgleich fürchten auch die Franzosen eine Abwertung.

Japan bangt vor Griechenland-Syndrom (22.12.2011)
Schon bald könnte Japan in eine ähnliche Krise wie Griechenland rutschen - davor warnte Japans ehemaliger Finanzminister Hirohisa Fujii. Das Land ist mit 220 Prozent der eigenen Wirtschaftsleistung verschuldet - und ein Ende der Misere ist nicht in Sicht.

Euro-Zone löst sich auf (21.12.2011)
EZB springt als Bankenretter ein. Bund reaktiviert Soffin. Brüsseler EU-Gipfel ­wirkungslos. Krisenursache Nummer eins: deutsches Lohndumping.

Schuften für das Spielzeug (20.12.2011)
Chinesische Spielzeugzulieferer für Lego, Walt Disney und Mattel ignorieren Gesetze, sagen Arbeitsrechtler. Bis zu 140 Überstunden pro Monat. Lego will nachprüfen.

Finanzsystem gefährdet wie zu schlimmsten Lehman-Zeiten (19.12.2011)
Die Pleite der Investmentbank Lehman löste 2008 einen weltweiten Schock aus. Jetzt schlägt die EZB Alarm: Nach ihrer Einschätzung ist die Finanzstabilität im Euro-Raum so stark gefährdet wie seit damals nicht mehr. Die Probleme haben sich demnach zu einer systemischen Krise ausgeweitet.

Abgehoben, ausgeflogen, abgeschoben, vergessen (18.12.2011)
Italien peitscht eine Rentenreform durch. Was den Kapitalmarkt freut, stürzt frühere Alitalia-Angestellte in Existenznot.

Urvater der Ökonomie (18.12.2011)
Adam Smith machte die Nationalökonomie zur eigenständigen Wissenschaft und untersuchte als Erster systematisch die wohlstandsfördernde Wirkung von Arbeitsteilung und freien Märkten. Seine zentrale Botschaft ist umstritten, aber nicht wirklich widerlegt: Triebfeder des wirtschaftlichen Fortschritts ist der Eigennutz.

„Die Staaten verpfänden die Luft und Banken atmen tief durch“ (17.12.2011)
Im Handelsblatt-Interview spricht der Philosoph Peter Sloterdijk über den Schuldenschlamassel, die linke Bankenkritik und die Suche nach einer neuen Ethik in Zeiten der globalen Vertrauenskrise.

„Die Rolle der EZB ist absolut gefährlich“ (17.12.2011)
Der Euro ist nur gefährdet, weil Politiker die Europäische Zentralbank in der Schuldenkrise zu Hilfsmaßnahmen drängen, sagt der Baseler Professor Peter Bernholz. Eine höhere Inflation werde die Folge sein, warnt er.

Kein Geld für Industrie? (17.12.2011)
EZB-Chef zeichnet düsteres Bild. Bankenkrise bedroht Investitionen. Inflationsgefahr gebannt. Notenpresse läuft im Hintergrund.

Europas Angst vor der Tobin-Steuer (16.12.2011)
Kommt der Spekulantenschreck, sind die Anleger schnell weg: So in etwa lassen sich die Ängste vor der Finanztransaktionssteuer zusammenfassen. In der EU gerät die Debatte zum Politikum.

Selbst in der Schweiz ist das Ersparte in Gefahr (15.12.2011)
In der Schweiz tickt eine Zeitbombe: Die Franken-Menge hat sich in kurzer Zeit verfünffacht. Im schlimmsten Fall muss die Nationalbank den Bankrott fürchten.

Erstes Opfer in der Solarindustrie (15.12.2011)
Eine der größten deutschen Solarfirmen geht insolvent. Die Probleme gehen die ganze Branche an: Überproduktion, Kreditklemme, chinesische Konkurrenz. Platzt der Traum vom deutschen Solarwunder?

New Deal für die EU. DGB kritisiert Regierung und stellt Euro-Rettungs-Programm vor (15.12.2011)
Regulierung der Finanzmärkte, Konjunkturprogramme statt Sparorgien und eine gerechte Steuerpolitik - DGB-Vorstandsmitglied Claus Matecki stellte am Mittwoch das »4-Punkte-Programm für einen Kurswechsel in Europa vor«.

Unsere Griechenländer (15.12.2011)
Deutschland fordert harte Sanktionen für Schuldensünder in Europa. Doch gegenüber den eigenen Bundesländern ist so viel Härte tabu.

Weidmann knüpft Bedingungen an IWF-Kredit (14.12.2011)
Bundesbank-Chef Jens Weidmann will den 45-Milliarden-Euro-Kredit an den Internationalen Währungsfonds nur gewähren, wenn das Geld in den allgemeinen Etat des IWF fließt. Eine „Umgehung des Staatsfinanzierungverbots“ sei mit ihm nicht zu machen.

Italien muss Zinsen in Rekordhöhe zahlen (14.12.2011)
Europa ist in der Krise gespalten: Während Deutschland wieder günstiger an frisches Geld kommt, muss Italien die Investoren mit dem höchsten Zins seit Einführung des Euro locken. Beide Länder haben aber keine Probleme, genügend Geldgeber zu finden.

„Eurobonds nicht vom Tisch“ (14.12.2011)
Kanzlerin Angela Merkel halte nach Krisengipfel Anleiheoption offen, sagt EU-Experte Josef Janning.

Problemwährung (14.12.2011)
Euro-Zone nicht gefestigt. Gipfel-Beschlüsse rechtlich umstritten. Berlin lässt Zügel locker: EZB darf Geld drucken.

Lafontaine sieht Ende des Euro kommen (13.12.2011)
Das Krisenmanagement der Kanzlerin? Voller gravierender Fehler! Die Zukunft des Euro? Wacklig! Oskar Lafontaine übt im Interview scharfe Kritik an den Ergebnissen des Brüsseler Euro.

Feige Bundesbank (13.12.2011)
Als reicher Retter aus den USA soll der Internationale Währungsfonds die Euro-Zone vorm Kollaps bewahren – so beschlossen es die EU-Staats- und Regierungschefs vergangene Woche. Doch die Hoffnungen auf den Wunderheiler aus Übersee drohen zu zerplatzen.

„Die Politik will die Inflation“ (13.12.2011)
Die Notenbank druckt Geld - und entwertet es damit, meint Martin Siegel. Der Fondsmanager und Goldexperte warnt im Interview vor Inflation. Der Politik wirft er „Lügen, Täuschungen und Verfassungsbruch“ vor.

Wie Bescheidenheit die Eurokrise anheizt (12.12.2011)
In Deutschland sind die Arbeitskosten viel langsamer gestiegen, als in anderen europäischen Ländern. Das spüren nicht nur die Arbeitnehmer, die Lohnzurückhaltung hat auch zur aktuellen Eurokrise beigetragen.

Chinas Weg zum Kapitalismus (12.12.2011)
China feiert zehn Jahre WTO-Mitgliedschaft. Für die Volksrepublik hat sich der Beitritt gelohnt, im Rest der Welt ist man sich weniger sicher.

Die Invasion der Robo-Trader (11.12.2011)
Der automatisierte Handel hat die Börsen revolutioniert. Das Marktgeschehen hat sich grundsätzlich verändert - und möglicherweise wurde es dadurch auch gefährlicher, warnen Forscher.

Facebook-Aktie – Gefällt mir nicht? (10.12.2011)
Facebook ist beliebt – aber ist es auch wertvoll? Die 100-Milliarden-Dollar-Bewertung des sozialen Netzwerks stößt unter Experten auf Skepsis. Andere Internet-Unternehmen sind besser aufgestellt.

„Diese Geldpolitik ist verrückt“ (10.12.2011)
Der italienische Ökonom Franco Bruni kritisiert die Geldpolitik der Zentralbanken. Die Probleme Europas, sagt er im Interview, lassen sich nicht mit mehr Geld lösen.

Die armen Nachbarn des Euro (10.12.2011)
Das Land leidet unter einen tiefen Wirtschaftskrise. Direkt an der Grenze zu Österreich droht vielen Familien und Firmen die Pleite - weil sie daran geglaubt haben, dass der Euro bald kommt.

Streitfrage: Mit Eurobonds raus aus der Schuldenkrise? (10.12.2011)

Die Banken sollen nicht nur strukturierte Wertpapiere an eine staatliche Zweckgesellschaft auslagern dürfen, sondern ebenfalls Staats- oder Unternehmensanleihen. Das sieht der Entwurf für ein neues Finanzmarktstabilisierungsgesetz vor. Der Staat übernimmt so die Verlustrisiken.
Regierung drängt Banken Hilfe auf (09.12.2011)
Die Regierung bietet den klammen Banken Unterstützung an: Laut einem Bericht will sie mehr Geld in den Rettungsfonds Soffin stecken, zudem sollen die Institute auch Staatsanleihen auslagern dürfen. Einigen deutschen Geldhäusern könnte das Angebot gerade recht kommen.

EZB senkt Leitzins auf 1,0 Prozent (08.12.2011)
Die Europäische Zentralbank setzt im Kampf gegen eine drohende Rezession in der Euro-Zone auf niedrige Zinsen. Die Währungshüter senken den Leitzins um 0,25 Prozentpunkte auf 1,0 Prozent. Damit ist Geld in Europa wieder so billig wie zum bisherigen Höhepunkt der Krise Anfang 2009.

Schweiz bereitet sich auf Euro-Kollaps vor (08.12.2011)
Der Franken gilt als sicherer Hafen. Regierung und Notenbank wollen aber im Falle eines Euro-Crash eine Anlegerflucht in die Schweiz verhindern - notfalls auch mit Negativzinsen und Kapitalverkehrskontrollen.

Eurobonds könnten für Erleichterung sorgen (08.12.2011)
Die derzeit von den Gläubigern Spaniens und Italiens verlangten horrenden Zinsen sind auf Dauer nicht zu erwirtschaften.

Alternative für die Eurozone (08.12.2011)
Linke Ökonomen fordern anlässlich des heute beginnenden EU-Gipfels einen Kurswechsel: Die Eurozone müsse den Sozialabbaukurs beenden, sonst drohen Rezession und Deflation.

Teuer und undurchsichtig (08.12.2011)
Rechnungshöfe von Bund und Ländern stellen Kostenvorteile Öffentlich-privater Partnerschaften in Frage. Rein staatliches Engagement wäre vielfach günstiger.

Merkel beerdigt die Gläubigerbeteiligung (07.12.2011)
Die Banken sollten mitbluten. Diese Idee hielt die Koalition zusammen. Doch die Beteiligung privater Gläubiger wird aufgeweicht. Sie war eine der letzten Grundsatzpositionen der Kanzlerin in der Euro-Krise - viele sind nicht mehr übrig.

Richter sollen Benzinmarkt genau prüfen (06.12.2011)
Es ist ein Etappensieg für das Kartellamt: Der Bundesgerichtshof hat eine Klage des Mineralölkonzerns Total an die untere Instanz zurückgewiesen. Diese soll nun prüfen, ob auf dem Benzinmarkt genügend Wettbewerb herrscht. Daran äußerten die Bundesrichter ernste Zweifel.

„Griechenland ist ein Fass ohne Boden“ (04.12.2011)
Die Zeit einer billigen Euro-Lösung ist vorbei, sagt der Ex-Chefvolkswirt der EZB, Otmar Issing. Europa stehe vor der Wahl zwischen zwei Übeln.

Google will ab sofort liefern - nach Hause (03.12.2011)
Der Internetkonzern plant den Einstieg in den Online-Handel. Damit würde er den bisher unangefochtenen Marktführer Amazon angreifen. Das wird selbst für den Internetgiganten Google eine harte Nuss.

US-Finanzindustrie klagt gegen Derivateregulierung (03.12.2011)
Die amerikanische Aufsichtsbehörde CFTC will den Handel mit Derivaten auf dem Rohstoffmarkt einschränken. Die US-Finanzindustrie will das verhindern und reicht Klage ein. Die neue Regeln würden der Wirtschaft schaden, heißt es in den Gerichtsunterlagen.

Vorgeschobene Kritik (03.12.2011)
Die USA drängen China, seine Währung aufzuwerten. Der niedrige Wechselkurs soll sogar für das US-Haushaltsdefizit verantwortlich sein. Doch dieses hat andere Ursachen.

Allein im kommenden Jahr müssen die Banken im Euro-Raum 300 Mrd. Euro refinanzieren – gleichzeitig schlägt ihnen auf dem Kapitalmarkt eiskalter Wind entgegen:
Banken graben nach neuen Geldquellen (02.12.2011)
Verzweifelt suchen Banken nach Möglichkeiten, um ihr Kernkapital zu stärken. Dabei kommen sie ausgerechnet auf die Produkte zurück, die in der Finanzkrise in Verruf geraten sind.

Die Nervosität in Frankreichs Schuldenagentur steigt (02.12.2011)
37 Mitarbeiter im Pariser Finanzministerium müssen regelmäßig Abnehmer für Staatsanleihen finden. In diesem Jahr verkaufen sie Papiere im Wert von 184 Milliarden Euro. Der Druck wächst täglich. F.A.Z.-Korrespondent Christian Schubert hat ihnen über die Schulter geschaut.

Gegen den Dollar sieht selbst Gold alt aus (01.12.2011)
Es ist kaum zu glauben. Doch der Greenback hat sich im November gegen alle anderen Anlageklassen durchgesetzt. Anleger ziehen Gelder aus dem Euro ab.


Abb.: Die Entwicklung des Euro-Dollar-Kurses in den vergangenen sechs Monaten; 01.12.2011: 1,35 USD für einen Euro

Triple U für die Weltkonjunktur (01.12.2011)
Die Wirtschaftsdaten sprechen dafür, dass drei Schwächephasen zu erwarten sind. Die Dritte trifft vor allem die USA.

„Notenbanken liefern Pflaster statt Heilmittel“ (01.12.2011)
Ein wichtiges Signal, aber keine Lösung der Schuldenkrise – die internationalen Medien bleiben nach der Intervention der Zentralbanken skeptisch. Und erhöhen den Druck auf die deutsche Kanzlerin, sich endlich zu bewegen.

„Ich gebe dem Euro noch drei bis sechs Monate“ (01.12.2011)
In der Euro-Zone wächst die Angst vor dem nächsten Crash an den Finanzmärkten, vor allem weil die Politik nur in Trippelschritten einer Lösung näher kommt. Ökonomen fordern rasches Handeln.

Dollarhilfe für Europa (01.12.2011)
Im Euroraum fehlt es vor allem an Dollars. Die konzertierte Aktion der Zentralbanken soll Liquidität verschaffen.

Warum Musikpiraterie kleinen Plattenlabels hilft (30.11.2011)
Musikpiraterie kostet die Plattenindustrie Milliarden. Viele fürchten, dass deshalb auch die Qualität von Neuerscheinungen leiden könnte. Eine US-Studie kommt jedoch zu verblüffenden Ergebnissen.

Großkonzerne bereiten sich auf mögliches Euro-Aus vor (30.11.2011)
Die Furcht vor einem Auseinanderbrechen der Euro-Zone hat Industrie und Handel erreicht: Der "Financial Times" zufolge spielen internationale Konzerne Szenarien für den Fall des Endes der Gemeinschaftswährung durch - und prüfen konkrete Maßnahmen.

Die wundersame Geldvermehrung (29.11.2011)
Mit einem Kunstgriff wollen die Finanzminister den Rettungsschirm auf eine Billion Euro erweitern. Der Trick erhöht das Risiko für den Steuerzahler - und die Idee, Geld aus dem Nichts zu schaffen, stößt auf Widerstand.

Milliardenrisiko bei Bundesbank (29.11.2011)
Fast unbemerkt von der Öffentlichkeit hat sich bei der Bundesbank im Zuge der Euro-Krise ein Milliardenrisiko angesammelt. Die Notenbank vergibt in bisher nicht gekanntem Ausmaß sogenannte Target-2-Kredite an kriselnde Notenbanken und gerät dadurch selbst ins Minus.

Facebook soll Mega-Börsengang planen (29.11.2011)
Die Anzeichen für einen Börsengang von Facebook verdichten sich: Laut "Wall Street Journal" könnte das soziale Netzwerk im Frühjahr kommenden Jahres versuchen, am Aktienmarkt zehn Milliarden einzunehmen. Es wäre einer der größten Börsengänge überhaupt.

Solarbranche fürchtet massenhaftes Firmensterben (28.11.2011)
Deutschlands Solarunternehmen geraten doppelt unter Druck: Chinesische Konzerne überschwemmen die Welt mit Billigware, gleichzeitig schrumpft erstmals seit Jahren der deutsche Markt. Führende Branchenvertreter fürchten ein massenhaftes Firmensterben - und sehen ihre Zukunft nun im Ausland.

Gefährliche Talfahrt der US-Mittelschicht (27.11.2011)
In den USA steigt das Ungleichgewicht bei der Einkommensverteilung. Das gefährdet die Wirtschaft. Der Markt wird eine kleine Gruppe von Bürgern deutlich stärker begünstigen als die meisten anderen.

Wenn die Inflation die Schulden auffrisst (26.11.2011)
In der Schuldenkrise könnte die EZB Geld drucken und die Verbindlichkeiten verschwinden lassen. Der Wert des Euro bliebe auf der Strecke.

Na dann Prost:
Alkohol - Schmiermittel für gute Geschäfte (26.11.2011)
Menschen mit moderatem Alkoholkonsum verdienen besser als Abstinenzler. Dieses häufig beobachtete Phänomen haben Forscher nun ein Stück weit erklärt. Die Ergebnisse sind jedoch kein Freibrief für hemmungsloses Trinken.

„Wir wollen die D-Mark nicht zurück. Das ist absurd“ (26.11.2011)
Bundesbankpräsident Jens Weidmann lässt sich von den Märkten nicht treiben. Warum die Krise politisch zu lösen ist, Anleihekäufe verboten und Eurobonds möglich sind, erklärt er im Interview mit unserer Zeitung.

Schuldenpolitik der Industrieländer ist am Ende (25.11.2011)
Der Käuferstreik bei Staatspapieren zwingt Staaten, sich in Zukunft anders zu finanzieren. In Betracht kommen Zwangsanleihen und Steuern, denen sich die Bürger nur schwer entziehen können.

Wirtschaft fürchtet neue Kreditklemme (24.11.2011)
Die höheren Eigenkapitalforderung der Politik bergen Risiken für die Bankhäuser. Wo sie frisches Geld beschaffen sollen, weiß niemand. Es droht eine Kreditklemme. Flugzeugbauer Airbus warnt - Zulieferer sind in Gefahr.

Geldmarkt ausgetrocknet (24.11.2011)
Kein billiges Geld für Bundesregierung. Finanzmärkte nervös. Ruf nach Notenpresse wird lauter. Harter Merkel-Kurs verliert Unterstützer.

Mit gutem Glauben wirtschaften (23.11.2011)
Zusammen sind sie Deutschlands zweitgrößter Arbeitgeber: die evangelische und die katholische Kirche. Unternehmen mit Milliardenumsätzen befinden sich in frommen Händen. Dazu zählen die Verlagsgruppe Weltbild, die nun verkauft werden soll, Lebensmittelhersteller, Filmproduzenten oder Finanzinstitute.

Endlich die Bazooka auspacken (23.11.2011)
Die Summe ist gigantisch: Die USA haben 15 Billionen Dollar Schulden. Doch dies scheint niemanden zu stören. Unbeirrt schaufeln die Investoren ihr Geld nach Amerika.

Reihen geschlossen (23.11.2011)
Kanzlerin und Bundesbankchef lehnen Eurobonds zum jetzigen Zeitpunkt entschieden ab - sie wollen nicht für die Schulden anderer Länder haften.

Londoner Banker bekommen dickes Lohnplus (23.11.201)
Während die Realeinkommen in Großbritannien sinken, steigen die Löhne im Londoner Finanzsektor um zwölf Prozent. Die Regierung plant eine Lohnobergrenze.

Die nächste Eskalationsstufe ist erreicht:
Europa geht das Geld aus (22.11.2011)
Die Euro-Zone steckt in der Doppelkrise: Investoren ziehen ihr Geld sowohl von Staaten als auch von Banken ab - dabei brauchen die es gerade jetzt dringend. Ohne ein radikales Signal der Politik droht eine Abwärtsspirale aus Angst und immer neuen Schulden.

Schuldenkrise trocknet den Geldmarkt aus (22.11.2011)
Keine Bank traut mehr einer anderen über den Weg. Die EZB soll in die Bresche springen, doch allen kann sie nicht helfen. Es herrschen Zustände auf dem Geldmarkt wie zum Höhepunkt der Finanzkrise.

»Krise erfaßt Kerneuropa« (22.11.2011)
Frankreich vor Bonitätsverlust. Privatbanken boykottieren Staatsanleihen.

Nun droht Ungarn die Staatspleite (22.11.2011)
Die Regierung Orbán muss beim IWF und der EU-Kommission um finanzielle Hilfe betteln.

Der noch größere Schuldenberg (22.11.2011)
In Europa ist viel von Staatsschulden die Rede. Die Schulden der privaten Haushalte hingegen werden unterschätzt. Italien steht vergleichsweise ganz gut da. Schlimm sieht es in den Niederlanden aus.

Ein weiteres Beispiel für die Umverteilung von den Großen zu den Kleinen:
Kleinkunden müssen für Milliardenausfall bezahlen (21.11.2011)
Die schwarz-gelbe Bundesregierung schiebt der Industrie Milliarden zu. Die Kosten werden den Kleinverbrauchern aufgebürdet. Das fiel zunächst nicht einmal in Fachkreisen auf.

Gerangel auf der Titanic (21.11.2011)
Mit der Eskalation der »Schuldenkrise« intensivieren sich die zwischenstaatlichen Machtkämpfe in der EU – hierdurch werden die Zerfallsprozesse in der Euro-Zone beschleunigt.

Barroso lockt Merkel mit neuem Plan für Euro-Bonds (21.11.2011)
Kanzlerin Merkel sperrt sich gegen Euro-Bonds - noch. Jetzt will ihr EU-Kommissionspräsident Barroso ein Angebot machen, das sie nicht ablehnen kann. Nach Informationen der "Süddeutschen Zeitung" hat er drei Varianten für gemeinsame europäische Anleihen erarbeitet. Sein Kalkül: Auch Merkel muss einsehen, dass der Rettungsfonds EFSF nicht ausreicht.

USA ertrinken in einem Meer von Schulden (20.11.2011)
Die USA haben 15 Billionen Dollar Schulden. Die Lage ist vergleichbar mit Italien. Doch der amerikanische Zinssatz bleibt niedrig. Das hat mehrere Gründe.

Ganz offensichtlich steht die EZB derzeit – siehe die zahlreichen auf dieser Seite verlinkten Artikel – unter erheblichen Druck, zugunsten der hoch verschuldeten Staaten des Euro-Raumes intervenierend und das meint entlastend einzugreifen. Die Bundesbank und ihr neuer Präsident wie auch viele Ökonomen in Deutschland leisten dagegen Widerstand. Im Kontext dieser aktuellen Gefechtslage lohnt ein Blick in die Geschichte, denn etwas ähnliches (natürlich bei ganz anderen Dimensionen) hatten wir schon einmal Anfang der 1990er Jahre, wie die Financial Times Deutschland berichtet:
Die Grenzen einer unabhängigen Notenbank (20.11.2011)
Wiederholt sich Geschichte doch? 1992 pocht die Bundesbank auf ihre Unabhängigkeit und lehnt Helmut Kohls Hilfegesuche zugunsten des französischen Franc barsch ab. Am Ende aber beugen sich die mächtigen Währungshüter dem Primat der Politik.

Zwischen Bazooka und Todsünde (19.11.2011)
Wegen ordnungspolitischer Zielkonflikte steht die Euro-Zone vor einer Zerreißprobe.

Der letzte Gläubiger (19.11.2011)
Die Krisenländer betteln bei der Europäischen Zentralbank um Geld. Wird sie weich, ist die nächste Krise programmiert.

Der Euro-Rettungsschirm wirkt nicht mehr (19.11.2011)
Er sollte die Wunderwaffe für Europa werden. Doch selbst ein voll funktionstüchtiger Rettungsschirm wird die Probleme der Euro-Zone nicht mehr richten.

Anleger flüchten aus ganz Europa (19.11.2011)
Kapital fließt in großen Mengen aus den kriselnden Ländern Südeuropas ab. Bislang profitierte Deutschland davon. Jetzt sind die Vereinigten Staaten Nutznießer - trotz eigener Rekordverschuldung.

Kommentar von Thomas Fricke aus der FTD:
Wenn uns das Glück ausgeht (19.11.2011)
Der schnelle Wiederaufstieg aus der Rezession 2009 gibt der deutschen Wirtschaft das Gefühl von Unverletzbarkeit. Bei der nächsten Rezession aber kann sich die Exportfixiertheit rächen.

Interessanter Hintergrundartikel zur Situation der chinesischen Arbeiter und neueren Entwicklungen bei deren Versuchen, bessere Lebensbedingungen zu bekommen:
Die Legende vom genügsamen chinesischen Arbeiter (19.11.2011)

Interessante Frage - Kann am deutschen Wesen Europa genesen?
Die Schröder-Therapie (19.11.2011)
Nach dem Vorbild der Agenda 2010 und Hartz IV sollen die Lohnkosten in Europa gesenkt werden. Doch das Programm lässt Arbeitslosenzahlen steigen und funktioniert nur bei steigendem Export. Diese Lösung steht aber nicht allen Ländern offen.

Letzter Ausweg (18.11.2011)
Die Amerikaner können ihre Schulden fast nur noch auf Kosten ihrer Gläubiger loswerden.

Grenzen der Austerität (18.11.2011)
Die Europäische Währungsunion, der Staat und das Geld.

Anleihemärkte laufen völlig aus dem Ruder (17.11.2011)
Finanzkrise hat Staaten in Kerneuropa erreicht / EU-Kommission will Eurobonds-Einführung vorantreiben.

Die Auswirkungen der Finanzkrise können so nah sein:
Zockerfolgen in NRW (17.11.2011)
WestLB trieb Kommunen in die Pleite. Verlustreicher Derivatehandel. Stadtkämmerer geben sich unschuldig.

Die Berichte über die Probleme im chinesischen Finanzsystem häufen sich:
In den Fängen der Schattenbanker (16.11.2011)
Jahrelang hat China seine Wirtschaft mit billigem Geld gepäppelt - und dabei eine gewaltige Kreditblase geschaffen. Nun wollen die roten Machthaber die Gefahr entschärfen. Ein riskantes Manöver, im schlimmsten Fall droht dem Finanzsystem der Kollaps.

Alle wollen die EZB melken - nur Deutschland bremst (16.11.2011)
Die Notenbank soll es richten. Sie soll den Geldgeber spielen und Anleihen der Schuldenstaaten aufkaufen. Bei Spanien und Italien greift die EZB bereits fleißig zu. Doch auch die Franzosen wollen etwas abhaben.

Chinas Solarfirmen booten deutsche Anbieter aus (16.11.2011)
Die Milliarden-Förderung erneuerbarer Energien belastet zunehmend die Haushalte. Doch deutsche Unternehmen profitieren kaum.

Leere bei Leerverkäufen (16.11.2011)
EU-Parlament verbietet zwei spekulative Finanzprodukte.

IWF warnt China vor Kreditblase (15.11.2011)
Der Internationale Währungsfonds sieht Risiken im chinesischen Finanzsystem und mahnt Reformen an. Doch dafür könnte es schon zu spät sein.

EZB soll unbegrenzt Staatsanleihen kaufen können (15.11.2011)
Führende Ökonomen plädieren für ein schnelles Eingreifen der Zentralbank. Sonst, glauben sie, kriegt Europa die Staatsschuldenkrise nicht in den Griff. Ihre Forderung kollidiert mit der Position Deutschlands.

Die Staatsschuldenkrise erreicht Kerneuropa (15.11.2011)
In der vergangenen Woche begannen die Renditen in Frankreich und Österreich zu steigen - nun erfasst der Aufwärtstrend die Staatsanleihen aus den Niederlanden und Finnland.

Schuldenkrise frisst sich wie ein Krebsgeschwür durch Europa (15.11.2011)
Investoren kennen keine Gnade und bringen ein Land nach dem anderen in Schwierigkeiten. Am Anleihemarkt kommt es zu neuen Massenverkäufen. Betroffen sind auch die "AAA"-Länder Frankreich und Österreich.

Ein interessanter Vorschlag, sollte man wenigstens mal diskutieren:
Reiche müssen endlich in den Staat investieren (14.11.2011)
An einer Reichenabgabe führt kein Weg vorbei. Die einzig dauerhaft Wohlstand schaffende Anlage ist in dieser Zeit die Investition in öffentliche Güter. Von Boris Palmer und Franziska Brantner

Alle reden von der Krise einiger Euro-Staaten – werfen wir mal einen Blick in den USA: Im Oktober waren nur 56 Prozent der Ausgaben durch Einnahmen gedeckt. Den Fehlbetrag muss sich die Regierung auf den Finanzmärkten leihen.
US-Haushalt in Not (14.11.2011)
Komitee kann sich nicht auf Sparplan einigen. Verschuldung außer Kontrolle. Wahlkampfthema Arbeitslosigkeit.

China wird den Deutschen zu teuer (14.11.2011)
Die Löhne steigen massiv / Firmen erwägen Umzug

Arm und Reich in Griechenland (14.11.2011)
Die Steuerzahler in Griechenland schulden ihrem Staat 41 Milliarden Euro. Auch die geringe Steuerehrlichkeit hat die Schuldenkrise herbeigeführt und verschärft - vor allem die reichen Griechen haben noch viele offene Rechnungen beim Staat.

Immer wieder werden Hoffnungen auf China als Retter kriselnder Euro-Staaten vorgebracht, schwimmen die Chinesen doch angeblich in Devisenreserven. Doch so einfach ist es nicht:
Chinas Schulden (12.11.2011)
Die Kommunen der Volksrepublik stehen tief in der Kreide.

Arzt am Krankenbett des Kapitalismus (12.11.2011)
Zur Rolle der Politik in der Krise.

Es gibt auch “andere” Ökonomen:
Eigentlich: Die Bestürzten (12.11.2011)
Reicht es, die Schlinge am Hals zu lockern? Das französische »Manifest empörter Ökonomen« liegt auf Deutsch vor.

Kapitalismus in der Reichtumsfalle (10.11.2011)
Mehr Schulden statt mehr Wohlstand – das Wirtschaftssystem, wie wir es kennen, funktioniert nicht mehr gut. Warum es sich lohnt, nach Alternativen zu fragen.

Dies ist mal ein Beispiel für die Bedeutung des Begriffs „konstruktiver Vorschlag“:
Die Chancen stehen gut (10.11.2011)
Wir brauchen eine Steuer auf Finanzgeschäfte, um die Ausbreitung von Epidemien bekämpfen zu können. Ein Vorschlag von Ärzte ohne Grenzen.

Märkte schieben Italien an den Rand des Abgrunds (09.11.2011)

Merkel-Berater machen Front gegen Steuerpläne (09.11.2011)
Die Steuerpläne der schwarz-gelben Koalition bringen den Bürgern nur eine Mini-Entlastung, reißen aber ein Milliardenloch in den Bundeshaushalt. Das stößt nicht nur bei der Bundesbank auf Kritik.

Wirtschaftsweise schlagen Schuldentilgungspakt vor (09.11.2011)
Deutsche Top-Ökonomen raten der Euro-Zone, ihre Schulden in einem gemeinsamen Fonds zu bündeln. Merkel hält das für nicht umsetzbar.

Chinas unheimliche Verschuldung (08.11.2011)
Nach außen hin pflegt die neue Weltmacht das Image des potenziellen Euroland-Retters. Im eigenen Land kämpfen zahlreiche chinesische Provinzen jedoch ganz massiv mit Problemen.

Was am Apfel faul ist (08.11.2011)
Lange haben Apple-Nutzer nur die strahlende Seite des kreativen Computerbauers gesehen. Doch in letzter Zeit hat das Unternehmen einiges dafür getan, sich Sympathien zu verscherzen.

Wenn Bankenrettung zum Zwang wird (07.11.2011)
Der ewige Fluch des "Too big to fail": Wissenschaftler warnen, dass die Politik Großbanken überhaupt nicht pleitegehen lassen kann - weil die Folgeschäden für den Rest der Wirtschaft einfach zu groß wären.

Deutschland kann sich fast umsonst verschulden (07.11.2011)
Deutschland profitiert enorm vom Euro-Desaster. Investoren flüchten aus Krisenstaaten und kaufen im großen Stil Bundesanleihen, weil die als sicher gelten. Für sechsmonatige Papiere sind jetzt nur noch 0,08 Prozent Zinsen fällig - die Bundesrepublik kann sich praktisch zum Nulltarif verschulden.

Ratingagenturen sehen ihr Geschäftsmodell in Gefahr (07.11.2011)
EU-Kommissar Michel Barnier will Ratingagenturen strenger kontrollieren. Moody’s beschwert sich in einem Brandbrief bei den Finanzministern über den Plan.

Interessantes Interview mit einem Bank-Chef über einen alternativen Ansatz der Bilanzierung. Weitere Informationen zu der hier angesprochene „Gemeinwohlbilanz“ und dem dahinter stehenden Gedankengut finden Sie auf der Webseite www.gemeinwohl-oekonomie.org.
„Das Alte muss zusammenbrechen“ (07.11.2011)
Nur auf die Exportwirtschaft zu setzen, erinnert Sparda-Bank-Chef Helmut Lind an die Monokulturen im Wald. Fichten und Tannen wachsen zwar schnell und werfen gute Erträge ab. Kommt der Sturm, knicken sie weg wie Streichhölzer

Hier mal was zu den Auswirkungen der ganzen Krise auf die griechische Gesellschaft:
Wie eine Decke aus Blei (07.11.2011)
Athen ist fest im Griff der Rezession. An Hilfe durch die Politik glaubt hier niemand mehr. Unter den Menschen machen sich Hoffnungslosigkeit und Resignation breit.

Der innere Zirkel der Wirtschaft (05.11.2011)
Neue Studien belegen, wie stark sich Wirtschaftsmacht bei wenigen Managern und Unternehmern konzentriert. Der Kern des deutschen Manager-Netzwerks ist seit fast 20 Jahren stabil. Sie kontrollieren die mächtigsten Firmen.

Schlupflöcher für Steuertrickser (05.11.2011)
Das amerikanische Steuersystem ist löchrig wie ein Schweizer Käse: Riesige Unternehmen wie General Electric oder Boeing erzielen hohe Gewinne, zahlen jedoch keine Abgaben - und das ganz legal. Die gesetzlichen Regeln lassen jede Menge Ausnahmen zu. Das soll sich ändern, fordern Experten.

Euro retten - aber sicher (05.11.2011)
Warum mehr Geld besser ist als weniger Geld und was die EZB tun sollte. Fragen und Antworten zur Eurokrise.

Verschleißerscheinungen (05.11.2011)
Boom in der Autoindustrie geht zu Ende. Euro-Krise beschert Massenherstellern Absatzprobleme. Dicke Karossen sind vor allem in China und den USA weiter gefragt.

Die überforderte Weltmacht (04.11.2011)
Je tiefer Europa und die USA in die Krise rutschen, desto höher steigen die Erwartungen an China. Dabei ist auch dort die Wirtschaftswunderstimmung längst verflogen.

Warum Hedgefonds jetzt Fußballstars finanzieren (02.11.2011)
Banken – insbesondere in Spanien und Portugal – tun sich zunehmend schwer, millionenschwere Spielertransfers zu finanzieren. In die Lücke stoßen Hedgefonds.

Täuschen und tricksen (01.11.2011)
Der sogenannte Schuldenschnitt belastet die Privatbanken kaum. Dafür steigen die Risiken für die EZB und die »Bad Banks« der öffentlichen Institute.

Wer mehr bezahlt, bekommt bessere Rating-Noten (31.10.2011)
Das Rating für eine Anleihe kostet 250.000 Dollar. Länder bezahlen weniger, dafür erhalten sie auch schlechtere Noten.

Japan wird Schlachtfeld im Weltkrieg der Währungen (31.10.2011)
Für Tokio ist die Schuldenkrise die Ursache für den gefährlichen Höhenflug des Yen. Die Notenbank interveniert, um die Aufwertung zu stoppen.

Zu viel Wandel macht Mitarbeiter krank (31.10.2011)
Stillstand ist Rückschritt, lautet das Credo in vielen Firmen. Doch eine Studie zeigt nun: Zu viel Veränderung wirkt sich negativ auf die Belegschaft aus.

Endlich mal wieder was aus der ökonomischen Forschung zu wichtigen Fragen unserer Gesellschaft - die beiden folgenden Artikel stammen von Olaf Storbeck vom Handelsblatt:
Zu viel Wandel macht Mitarbeiter krank (31.10.2011)
Stillstand ist Rückschritt, lautet das Credo in vielen Firmen. Doch eine Studie zeigt nun: Zu viel Veränderung wirkt sich negativ auf die Belegschaft aus.

Die Wahrheit über Mindestlöhne (31.10.2011)
Deutsche Wirtschaftswissenschaftler verkaufen es gern als ein ökonomisches Naturgesetz: Wenn der Staat Mindestlöhne vorschreibt, vernichtet er damit Arbeitsplätze. Doch neue Studien zeigen, dass die Wahrheit komplizierter ist.

Interessante Entwicklung mit Blick auf das bisherige Geschäftsmodell von Google:
Google bricht mit Gratiskultur (31.10.2011)
Google erschließt sich neue Einnahmequellen. Weitgehend unbeachtet hat der US-Internetkonzern vor wenigen Tagen auf seiner Website neue Nutzungsbedingungen für den Kartendienst Maps veröffentlicht. Unternehmen müssen nun in die Tasche greifen.

Die Architektur der Währungsunion bleibt unklar (31.10.2011)
Der Bundesbank-Präsident kritisiert die EU-Beschlüsse zum Schuldenschnitt für Griechenland und fordert einen stabilen institutionellen Rahmen für die Euro-Zone. Ein Gastkommentar.

Was ist los im chinesischen Finanzsystem? Vor lauter Euro-Fixierung kann man schon mal leicht vergessen, dass auch in China gefährliche Fehlentwicklungen zu beobachten sind. Hierzu die folgenden Artikel:
„Irgendwie kommen wir immer durch“ (31.10.2011)
Chinas heimliche Hauptstadt der Privatwirtschaft funktionierte lange mit einem informellen Kreditsystem. Doch Krise und Geldgier haben das System gekillt. Mit den Pleiten kommt die Angst vor dem Ende des Wirtschaftswunders

Europas vermeintlicher Retter ist selbst in der Krise (31.10.2011)
Europa hofft auf eine Rettung durch die Chinesen. Doch auch China hat eine Finanzkrise zu bewältigen – auch, wenn sie sich in offiziellen Zahlen kaum niederschlägt.

Chinas Schattenbanken taumeln (30.10.2011)
Hohe Zinsen, schleppende Konjunktur, kriselnde Banken - Europa und die USA kämpfen mit der Schuldenkrise. Doch selbst das reiche China ist keine Insel der Seligen. Im Gegenteil: Peking versucht derzeit verzweifelt, einen Flächenbrand auf dem Finanzmarkt zu verhindern.

„Die Währungsunion wird zur Zombie-Zone“ (30.10.2011)
Die Euro-Zone ist nicht gerettet, sagt der Historiker Niall Ferguson. Sie ist eher zu einem zermürbenden Überlebenskampf verdammt.

Griechenland hat kaum etwas zu verkaufen (29.10.2011)
Das eigentliche Problem der Griechen sind nicht die enormen Staatsschulden: Das Hauptproblem ist die griechische Wirtschaft. Das liegt daran, dass das Land kaum etwas zu verkaufen hat, was im Ausland gefragt ist.

Dialektik der Finanzmarkt-Sicherheit (29.10.2011)
Kreditausfallderivate könnten im Fall einer Pleite Griechenlands zum Problem werden.

Die Hilflosigkeit in der Krisenbewältigung (29.10.2011)
Schuldenschnitt, Eurobonds, Finanzmarktregulierung – ein alternatives Programm für die Eurozone.

Einer der Kritiker der laufenden Euro-Rettung meldet sich wieder zu Wort:
„Die Euro-Krise beginnt jetzt von vorne“ (29.10.2011)
Für Top-Ökonom Hans-Werner Sinn hat die Euro-Krise ihren Höhepunkt noch lange nicht erreicht. Die Gefahr sei groß, dass Italiens Sparkurs scheitere.

Das Ende der Party (28.10.2011)
Die großen deutschen Autokonzerne machen Riesengewinne. Noch. Nun wird es schwierig, noch draufzulegen. Weltweit erwarten Analysten nur wenig Wachstum auf dem Automarkt.

Die nächste Runde wird eingeläutet:
Italien erlebt Desaster am Anleihemarkt (28.10.2011)
Trotz der EU-Gipfelbeschlüsse: Italien zahlt bei der Ausgabe neuer Anleihen die höchsten Zinsen seit der Euro-Einführung. Ein Rückschlag für die Euro-Retter.

Klub der Übermächtigen (28.10.2011)
Schweizer Studie zeigt auf, wie knapp 150 Superkonzerne die Weltwirtschaft zu ihrem Spielball machen. Neue Argumente für »Occupy«-Bewegung.

Euro-Retter befreien Griechenland von der Hälfte seiner Schulden (27.10.2011)
Es war eine lange Nachtsitzung, doch sie brachte den Durchbruch: Die Euro-Staaten haben einen neuen Rettungsplan für die Währung ausgehandelt. Die Banken verzichten auf die Hälfte ihrer Forderungen gegenüber Griechenland - und der Steuerzahler gibt weitere Milliardengarantien.

Chinesische Versuchung (26.1.2011)
Retten die Chinesen den Euro? Seit Monaten wird darüber spekuliert, dass Peking mit seinen enormen Devisenreserven Europa helfen könnte. Der Plan ist bestechend, aber auch gefährlich.

Angriff auf Apple kostet Amazon Millionen (26.10.2011)
Amazon will den Konkurrenten Apple offenbar um fast jeden Preis unter Druck setzen. Durch Investitionen ins Geschäft mit dem Tablet-PC Kindle Fire drohen dem Internethändler jetzt Verluste in Millionenhöhe. Die Aktionäre reagierten schockiert.

Die Armut ist geblieben (26.10.2011)
Die griechische Tragödie von Finanzkrise, Staatsverschuldung und Gürtel-enger-Schnallen wurde in Argentinien schon vor zehn Jahren aufgeführt. 2002 verkündete das Land schließlich den Staatsbankrott. Kann dies ein Vorbild für Griechenland sein?

Endlich mal wieder ein spannendes Thema aus der Wirtschaftspresse – nicht, wie man Geld versenkt, sondern wie man welches anschafft:
Katholische Kirche macht mit Pornos ein Vermögen (25.10.2011)
"Anwaltshure" oder "Schlampen-Internat": Obwohl der "Weltbild"-Verlag der Kirche gehört, verkauft er Porno-Bücher. Bedenken gibt es nicht.

„Gott sei Dank haben die Staaten Schulden gemacht“ (25.10.2011)
Die Politiker sind nicht die Schurken, sagt Euro-Ökonom Paul de Grauwe: Schuld am ganzen Schlamassel sind die privaten Schuldner.

147 Unternehmen kontrollieren die Welt (24.10.2011)
Eine Schweizer Studie kommt zu dem Ergebnis, dass lediglich 147 Konzerne die Weltwirtschaft kontrollieren. Besonders Banken und Rentenfonds stehen mit ihrem Einfluss ganz weit vorne.

Merkel gibt Pläne für Billionen-Hebel preis (24.10.2011)
Kanzlerin Merkel hat die Fraktions- und Parteichefs erstmals über Details der Euro-Rettung informiert: Für Griechenland ist ein Schuldenschnitt von bis zu 60 Prozent geplant, der Hilfsschirm EFSF soll auf ein Volumen von einer Billion Euro gehebelt werden. Nun soll der Bundestag über das Vorhaben abstimmen.

Die US-Bankenrettung als Erfolgsmodell (24.10.2011)
Der Staat hat sich als kluger Sanierer der angeschlagenen Geldhäuser des Landes erwiesen. Der Staat erhielt Aktien für seine Finanzspritzen.

Euro-Exodus lässt Griechenland ausbluten (24.10.2011)
Unternehmer tun es, Rentner auch und sogar Nonnen: Viele Griechen schaffen ihr Vermögen ins Ausland, Dutzende Milliarden Euro sind bereits weg. In dem Staat, der am Boden liegt, ist sich jeder selbst der Nächste - selbst Steuerfahnder flüchten sich in blanken Zynismus.

Ein schönes Beispiel für die Herausforderungen einer empirischen Überpüfung scheinbarer Tatsachen:
Die Mär vom Steuerdschungel (24.10.2011)
80 Prozent der Steuerliteratur stammen aus Deutschland? Unsinn. Ein Finanzforscher hat die Behauptung mit einem einfachen Maßband als Mythos entlarvt. Unser Steuersystem ist unkomplizierter als sein Ruf.

Die Hungermacher (23.10.2011)
Vor zehn Jahren entdeckten Großbanken die Spekulation mit Rohstoffen als neue Gewinnquelle. Seitdem fließen hunderte Milliarden Dollar in Wetten auf steigende Preise. Die Folge: Weizen, Mais und Soja sind so teuer wie nie – für die ärmsten Menschen führt das zu Krankheit und Tod.

Harald Schumann: Die Hungermacher. Wie Deutsche Bank, Goldman Sachs & Co. auf Kosten der Ärmsten mit Lebensmitteln spekulieren

Der oben verlinkte Artikel von Harald Schumann im Berliner “Tagesspiegel” ist eine Zusammenfassung eines längeren Reports, den der Autor für die Organisation foodwatch erstellt hat und der sehr gut lesbar die Zusammenhänge des Themas Spekulation mit Nahrungsmittel darstellen.

Sie können den gesamten Report (88 S.) hier als PDF-Datei downloaden:

Harald Schumann: Die Hungermacher. Wie Deutsche Bank, Goldman Sachs & Co. auf Kosten der Ärmsten mit Lebensmitteln spekulieren. Report 2011, Berlin: foodwatch, 88 S. >> PDF

Eine englischsprachige Kurzfassung (6 S.) finden Sie hier ebenfalls zum Download:

The Hunger-Makers: How Deutsche Bank, Goldman Sachs and Other Financial Institutions Are speculating With Food at the Expense of the Poorest, Berlin, October 2011, 6 p. >> PDF

Zu der gesamten Thematik hier auch ein interessanter Beitrag im Politikmagazin Frontal 21 (ZDF):
Frontal 21: Geschäfte mit dem Hunger (18.10.2011)
Banken und Fonds spekulieren mit Rohstoffen, erzielen hohe Renditen und treiben dadurch die Lebensmittelpreise in die Höhe. 40 Millionen Menschen stürzte das allein 2010 in Armut und Hunger, so die Weltbank.





Fotos v.l.n.r.: wrw | Tom Kleiner | René Golembewski | Thorsten Freyer | Viktor Mildenberger | www.pixelio.de