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Zentralbank im Krisenmodus (03.09.2010) Das wirkt auf den ersten Blick paradox. Die Europäische Zentralbank (EZB) verlängert die Rundumversorgung für die Banken bis in das kommende Jahr hinein. Gleichzeitig setzt die Notenbank ihre Wachstumsprognose nach oben.
Transaktionssteuer totgerechnet (02.09.2010) Die Finanzminister suchen noch immer nach einem Mittel gegen Spekulanten. Das Gutachten eines EU-Kommissars betont nun die Nachteile einer umfassenden Abgabe.
Parasit Pentagon (01.09.2010) US-Generalstabschef Mullen bezeichnet Staatsverschuldung als größtes Sicherheitsrisiko. Militär verschlingt pro Jahr fast 1000 Milliarden Dollar.
Bundeswehr-Studie warnt vor dramatischer Ölkrise (31.08.2010) Märkte versagen, Demokratien wanken, Deutschland verliert global an Macht: In einer Studie hat ein Think Tank der Bundeswehr analysiert, wie die sinkende Ölförderung die Weltwirtschaft verändert. Das interne Dokument zeigt erstmals, wie sehr eine drohende Energiekrise die Militärs sorgt.
Banker fürchten das Kredit-Diktat (31.08.2010) Banken drohen weltweit neue Belastungen von Hunderten Milliarden Euro, weil der Baseler Ausschuss die Eigenkapitalregeln massiv verschärfen will. Die Stimmung ist gereizt, denn die Kontrolleure kämpfen vor allem um eins: ihre nationalen Interessen.
Griechisches Drama in Japan (31.08.2010) Mit neuen Konjunkturpaketen auf Pump will Ministerpräsident Naoto Kan endlich die Deflation besiegen. Die Tokioter Notenbank pumpt umgerechnet 90 Milliarden Euro in den Finanzmarkt.
Zocker spekulieren die Armen in den Hunger (30.08.2010) Es ist ein Riesengeschäft für Spekulanten - und eine Katastrophe für die Ärmsten. Anleger stürzen sich wegen schwächelnder Aktien auf Agrarrohstoffe. Bei schlechten Nachrichten explodieren die Preise für Weizen oder Mais, für Entwicklungsländer sind sie kaum noch zu bezahlen. Einmal mehr ein Beleg für den dringlichen Bedarf an Regulierung und Eindämmung der Spekulation, auch wenn das natürlich des Herren des Geldes nicht passen wird.
Das „Wunder“ der Banker (30.08.2010) Durch riskantes Vorgehen erreichten Banker rasendes Wachstum und steigende Renditen. Dies kritisieren Ökonomen in einer neuen Studie der Bank of England. Der wirkliche Beitrag des Sektors zum Wohlstand werde demnach weit überschätzt.
In den USA wächst die Angst vor dem Absturz (30.08.2010) Die Auftragseingänge gehen zurück, die Arbeitslosigkeit bleibt hoch. Ökonomen befürchten eine Rezession in Amerika.
Auf der Spur der Preise (30.08.2010) Wie die Statistiker die Teuerungsrate ermitteln.
Wirtschaft will mehr Bundeswehr-Einsätze (30.08.2010) DIHK-Präsident fordert zusätzlicher kampfbereite Einheiten, bessere Ausrüstung und straffere Organisation. Zackige Ansage, wie das ja in weiten Teilen der Wirtschaft so gerne gemacht wird. Aber was muss man sich darunter vorstellen? Wird demnächst der Flottenverband in Bewegung gesetzt, wenn eine Frachtschiff mit VW- oder BMW-Autos nicht schnell genug nach Asien kommt? Vielleicht sollte man die Führungskräfte der Wirtschaft mit den kampfbereiten Truppen gleich mitschicken, damit sie mal selbst ein wenig das ausbaden, was sich so leicht daher schwadronieren lässt.
Mehr Risiko durch Abgabe für Banken? (30.08.2010) Experten kritisieren Regierungspläne
Vom Besserwisser zum Millionär (30.08.2010) Sie sagten die Finanzkrise voraus und hatten Recht – damals hörte den Untergangspropheten niemand zu, heute sind sie Superstars.
Eine kurzer Diskussionsbeitrag von zwei Ökonomen des DIW in Berlin zu einer - aktuell angesichts der Nierenspende von Frank-Walter Steinmeier für seine Frau - wieder ins Bewusstsein gerufenen grundsätzlichen Frage: Organspenden – ökonomisch betrachtet (29.08.2010) Das Angebot an Organen ist zu klein, weil Trägheit über den guten Willen siegt.
„Banken sind noch gefährlicher als vor zwei Jahren“ (28.08.2010) Die Finanzkrise ist vorbei, doch die Branche hat offenbar nichts dazugelernt. Jetzt warnt Sparkassen-Präsident Haasis: "Die großen Banken sind größer und damit noch gefährlicher geworden." Die Schuld sieht er bei der Bundesregierung - sie ermuntere die Institute sogar, hohe Risiken einzugehen.
Kein Land in Sicht in Griechenland (28.08.2010) Brasilien erholte sich einst aus ähnlich schlechter Lage wie Griechenland. Daraus lernen wird Athen aber nicht.
Probleme ganz oben (28.08.2010) Beim Kapital sorgt man sich um die Zukunft. Rezessionsängste in den USA bestimmen auch Notenbanker-Treffen in Jackson Hole.
Aufstand im Reich des Terminators (27.08.2010) Viele Bundesstaaten in den USA sind fast pleite. Besonders dramatisch ist die Situation in Kalifornien: Gouverneur Schwarzenegger steckt in der Falle. Er muss radikal sparen - und macht sich unbeliebt.
Dem Staat fehlen die Einnahmen (27.08.2010) Finanzkrise, Konjunkturprogramme und Bankenrettung haben den deutschen Staat tief in die roten Zahlen gedrückt. Um die Schulden abzubauen, will die Bundesregierung in den kommenden Jahren Milliarden sparen. Dieser Sparzwang sei jedoch selbst verschuldet, kritisiert die Arbeitsgruppe Alternative Wirtschaftspolitik (Memorandum-Gruppe) in ihrem neuen Sondergutachten.
Schuldenjunkie Deutschland (26.08.2010) Die Bundesrepublik dürfte bald zwei Billionen Euro Miese haben - trotz aller Sparpakete. Wie aber konnte es zu dem Desaster kommen? SPIEGEL ONLINE erklärt, warum der Schuldenberg entstand und wie Politiker verzweifelt versuchen, sein Wachstum zu bremsen.
Google startet Attacke auf Telekomanbieter (26.08.2010) Der Krake Google setzt an zum nächsten Schlag: Künftig können die Kunden über den E-Mailservice auch telefonieren. Damit greift der Webkonzern nicht nur die etablierten Telefonanbieter an. Denn während die Kunden vom Wettbewerb profitieren, geht es nun für einige Google-Konkurrenten um die Existenz.
Die Schuldenkrise in Irland spitzt sich zu (26.08.2010) Irland hat das höchste staatliche Haushaltsdefizit in der EU. Wegen erwarteter hoher Kosten für die Rettung der maroden Großbanken hat die die Ratingagentur Standard & Poor's jetzt die Bonitätsnoten für Staatsschulden gesenkt.
USA verfallen in Angststarre (25.08.2010) Bittere Nachrichten von der Konjunktur schüren in den USA die Angst vor einer neuen Rezession: Daten vom Häusermarkt und der Industrie sind deprimierend. Sollte sich die Lage weiter verschlechtern, würde dies die gesamte Weltwirtschaft mitreißen.
China weiß nicht, wohin mit den vielen Dollar (25.08.2010) Chinas riesige Dollarreserven bereiten den Funktionären der KP Kopfschmerzen. Wohin nur mit dem ganzen Geld?
Chinas Inzucht-Bankenrettung (25.08.2010) Wie von Sinnen haben die Institute der Volksrepublik Kredite ausgereicht. Nun droht eine Abschreibungswelle, die Banken brauchen Geld. Das bekommen sie über Chinas Staatsfonds - letztlich aber aus den eigenen Taschen. Die Risiken im Gesamtsystem steigen.
Japan steckt im Yen-Teufelskreis (25.08.2010) Es wirkt absurd: Japans Wirtschaft schwächelt, das lässt den Yen nicht fallen, sondern steigen, was zusätzlich die Wirtschaft belastet. Dahinter stecken komplizierte Mechanismen der internationalen Devisenmärkte – gegen die Regierung und Notenbank nicht ankommen.
Ein Praxisbeispiel aus der Welt der Heuschrecken illustriert der folgende Artikel: Die Ausschlachter (25.08.2010) Arques versteht sich darauf, die Rentabilität von Unternehmen zu erhöhen. Für 700 Druckereimitarbeiter aber bedeutet das Geschäftsprofil dieses Investors das Ende ihres Berufslebens.
Dumping-Konkurrenz (25.08.2010) Angesichts erfolgreicher Lohnstreiks in der Volksrepublik China hält das Auslandskapital Ausschau nach billigeren Standorten. Vietnam bietet sich an.
Investoren verlieren die Nerven – Aktienmärkte unter Druck (24.08.2010) Die Furcht vor einem Einbruch der Weltwirtschaft kehrt zurück - und holt die Finanzmärkte ein. Die Börsen geben weltweit nach, der Ölpreis sinkt, der Euro befindet sich wieder auf Talfahrt. Auf der anderen Seite flüchten die Anleger in deutsche Staatsanleihen. Die Investoren haben voll auf Krisenmodus umgeschaltet.
Globaler Gegenwind bedroht deutschen Aufschwung (24.08.2010) Deutschlands Wirtschaft wächst wieder kräftig, doch das Land steht unter den westlichen Industrienationen allein. Die Kluft zwischen Deutschland und der übrigen Euro-Zone wird immer tiefer. Damit gerät der deutsche Aufschwung schon wieder in Gefahr: Wohin die deutschen Exporteure auch blicken – die Aussichten auf ihren wichtigsten Märkten trüben sich bereits ein.
Bruno Frey und die Ökonomie des Glücks (24.08.2010) Begriffe wie Freundschaft und Zufriedenheit hatten in der Ökonomie lange nichts zu suchen. Bruno Frey hat das Thema als einer der Ersten entdeckt - und kommt zu frappierenden Ergebnissen.
Kleine Abgabe für nächste Krise (24.08.2010) Rund eine Milliarde Euro pro Jahr sollen die Banken künftig als Vorsorge zurücklegen. In Ernstfall würde das kaum reichen, die Steuerzahler müssten wieder zahlen.
Ex-IWF-Chefvolkswirt verlangt höheren Dollar-Zins (23.08.2010) Die niedrigen Zinsen in den USA stützen ineffiziente Unternehmen und fördern Blasen. Fed-Chef Bernanke sollte dem ein Ende machen.
Daimler, made in China (23.08.2010) Die Autoindustrie boomt wieder - so sehr, dass selbst den Herstellern mulmig wird. Das Problem: Die Wachstumsimpulse kommen allein aus China. Deutsche Werke haben davon wenig, neue Fabriken entstehen vor allem in Fernost.
Griechenland – war da nicht mal was? Der folgende Artikel beschreibt illustrativ die realen Auswirkungen der Finanzkrise und der Sparmaßnahmen auf das Leben der Menschen: Zum billigen Einkaufen in die Türkei (23.08.2010) Preise steigen, Gehälter sinken, die Pensionen sind in Gefahr. Nicht nur ein Job ist gefragt. Wie Efi und ihre Familie auf der Insel Chios über die Runden kommen.
Die griechische Depression (23.08.2010) Das Sparprogramm verbessert die Staatsfinanzen - und es knebelt die Realwirtschaft.
„Jeder, der ein Apple iPhone besitzt, sollte sich schämen“ (23.08.2010) „Die Deutschen können damit leben. Amerika ist nicht mehr der Nabel der Welt“. US-Ökonom Michael C. Burda über die Schwäche der Vereinigten Staaten und die Folgen für Deutschland.
China will Gewerkschaften in die Freiheit entlassen (22.08.2010) Bislang sind unabhängige Gewerkschaften in China verboten. Koordinierte Tarifverhandlungen sollen nun Spannungen zwischen Arbeit und Kapital abbauen. Längst ist das Handeln der Regierung über-fällig, denn die Staatsgewerkschaften haben für die Arbeiter nur wenig übrig.
China bekämpft die Blase mit Steuern (22.08.2010) Die chinesische Regierung plant die Einführung einer jährlichen Grundsteuer auf Immobilieneigentum. So soll Spekulationen ein Riegel vorgeschoben werden. Die Steuerpläne alarmieren jedoch die kleinen Hausbesitzer. Eine neue Abgabe würde auch sie und nicht nur die Spekulanten treffen.
Jenseits der 50 (22.08.2010) In den entwickelten Industriestaaten altert die Bevölkerung, und kein Unternehmen kommt daran vorbei: Nach Angaben der Seniorenliga repräsentieren die Konsumenten jenseits der 50 Jahre fast die Hälfte der gesamten Kaufkraft in Deutschland.
Trend geht zum Zweit-Rating. Die großen privaten Bewertungsfirmen bekommen Konkurrenz in der EU (21.08.2010) In der EU gibt es Bewegung in der Frage: Wie lässt sich das Oligopol der großen US-Ratingagenturen knacken?
USA am Wendepunkt (20.08.2010) Wirtschaftliche Schwäche, Erwerbslosigkeit, schwacher Dollar und Schuldenberge bedrohen die Supermacht ebenso wie die ungehemmte Bereicherung einer winzigen Minderheit.
US-Callcenter billiger als indische (19.08.2010) Die Wirtschaftskrise in Amerika hält die Arbeitslosigkeit hoch und die Bezahlung niedrig. In einigen Region arbeiten Dienstleister bereits auf südasiatischem Niveau - weshalb sich indische Firmen ihrerseits bereits im Ausland nach Personal umsehen müssen.
Schwere Gleichgewichtsstörungen (19.08.2010) Die globalen Leistungsbilanzdefizite gelten als wichtigster Grund für die Finanzkrise. Der weltweite Abschwung hat sie nur vorübergehend gemindert. Sie kommen wieder - und zwar mit Macht.
China wendet sich von seinem einstigen Schatz ab (19.08.2010) Peking schichtet derzeit seine Devisen um - weg vom amerikanischen Dollar. Gerade jetzt wäre der Euro als Alternativwährung wichtig. Doch chinesische Ökonomen sind von der Gemeinschaftswährung enttäuscht.
Chinas Wirtschaft wächst weiter (19.08.2010) China holt auf, militärisch und ökonomisch, und wird damit zum Hauptkonkurrenten der Vereinigten Staaten. Wie groß ist der Abstand noch?
Mehr Fairness auf den Schienen (19.08.2010) Die Bahn muss auf Druck der Bundesnetzagentur umstrittene Trassen-Zuschläge abschaffen.
Beraten und verkauft (17.08.2010) Jährlich verlieren die Verbraucher zig Milliarden Euro mit unseriösen Geldanlagen. Ein Grund dafür ist der Mangel an Regulierung des Kapitalmarkts. Mit einem Anlegerschutzgesetz will der Bundesfinanzminister Abhilfe schaffen. Dazu der Kommentar: Vorbild Imbissbude (17.08.2010)
Wolken über der Schweiz (17.08.2010) Überhitzter Immobilienmarkt, Löcher in den Pensionskassen und nervöse Börsianer. In der Alpenrepublik mehren sich die Sorgen.
Kampfansage an Moody's, Fitch & Co (16.08.2010) Die Versicherer Hermes und Coface wollen den großen Ratingagenturen Konkurrenz machen.
Wenn Sparen zur Krankheit wird (16.08.2010) In Japan wächst die Zukunftsangst, die Menschen sparen wie verrückt. Das bekommt der Wirtschaft gar nicht gut. Es herrscht Deflation. Doch der konservative Umgang mit Geld ist im japanischen Denken tief verwurzelt.
Die beiden folgenden Artikel verdeutlichen lehrbuchmäßig die Verschiebungen in der Weltwirtschaft:
Produzieren, wo der Pfeffer wächst (15.08.2010) China war gestern, Asiens neue Boomregion heißt Vietnam. Hier wächst die Wirtschaft schneller als in den meisten anderen Staaten, Billiglöhne locken Investoren aus aller Welt. Auch die deutsche Firma Bosch engagiert sich in dem kommunistischen Land - Indien wird ihr zu teuer.
Deutsche Industrie warnt vor Rohstoff-Engpass (15.08.2010) China startet einen weltweiten Wettlauf um Rohstoffe. Die Volksrepublik bunkert seltene Materialien und sichert sich Vorkommen in Afrika. Nun schlägt die deutsche Industrie Alarm: Kämpft Europa nicht um die knappen Ressourcen, droht vielen Wirtschaftszweigen Existenznot.
„Der Staat agiert als Dienstleister der Industrie“ (14.08.2010) Foodwatch-Chef Thilo Bode über Tricks der Nahrungsmittelhersteller und ahnungslose Käufer.
Thailänder in den Blaubeeren (14.08.2010) 4.000 Asiaten ernten in Nordschweden als Saisonkräfte die Waldfrüchte. Jetzt wehren sie sich gegen schlechte Bedingungen. Ein „schönes“ Beispiel für die Globalisierung in der Arbeitswelt.
Gedopter Superstar (13.08.2010) Die deutsche Wirtschaft glänzt mit ihren Wachstumszahlen. Für den Aufschwung gibt es drei ineinandergreifende Erklärungen.
Deutsches Wachstum schürt Euro-Zonen-Ängste (13.08.2010) Die deutsche Wirtschaft wächst rasant. Doch Investoren sind besorgt, weil sich die Kluft zwischen Kernländern wie Deutschland und der Peripherie vergrößert. Die Risikoaufschläge auf spanische und griechische Anleihen steigen.
Chinesen besitzen eine Billion Euro Schwarzgeld (13.08.2010) Die Chinesen sind wohlhabender, als die offizielle Statistik der Regierung Glauben macht. Einer Studie zufolge verbergen die Bürger umgerechnet rund ein Billion Euro vor den Steuerbehörden. Das entspricht etwa einem Drittel des chinesischen Bruttoinlandsprodukts.
Irland wird zur Last für den Euro (13.08.2010) Die Sanierung der irischen Banken galt als vorbildlich. Doch nun kommen schlechte Nachrichten im Tagestakt. Irische Anleihen stürzen ab, Kreditausfallversicherungen legen zu. Die Verschuldung könnte auf 20 Prozent des BIP steigen.
Deutschland gegen alle (13.08.2010) Der Baseler Ausschuss streitet über neue Eigenkapitalvorschriften für Banken.
Bauchgefühl verdrängt Lehrbücher (12.08.2010) Was passiert wenn sich eine Wirtschaftswissenschaftlerin mit der Frage beschäftigt, was einen Firmengründer erfolgreich macht? Sie findet heraus dass man sich bloß nicht an die Postulate der traditionellen BWL halten sollte. Saras Sarasvathy kann sich dabei auf fundierte, eigene Erfahrungen berufen.
Bernankes Kehrtwende (12.08.2010) Der US-Notenbankchef und seine Kollegen pumpen neues Geld in die Wirtschaft. Die FTD analysiert die Entscheidung und gibt einen Überblick über die Folgen.
Auf der Suche nach Geldquellen (12.08.2010) Internetbetreiber wollen Kunden für besondere Angebote künftig extra zur Kasse bitten.
Pekinger Blasenfabrik (12.08.2010) Endlich gibt es solides Datenmaterial zum chinesischen Immobilienmarkt: Ihm droht der Kollaps. Aber auch Banken könnten der wirtschaftlichen Entwicklung zum Opfer fallen. Das wäre der GAU für die Weltwirtschaft.
Das 2000-Mrd.-Euro-Problem der europäischen Banken (12.08.2010) Die Durchleuchtung ihrer Bilanzen haben die Institute recht gut bestanden. Doch der eigentliche Stresstest kommt erst noch: Die Banken müssen Billionen umschulden. Auf sie kommt eine Refinanzierungslawine.
Slowakei gibt den Europa-Punk (12.08.2010) Das Parlament in Bratislava schießt quer: Zwar haben die Politiker dem Euro-Rettungsschirm zugestimmt. Hilfskredite an Griechenland wollen sie aber nicht gewähren. Das hat bislang noch kein Land der Euro-Zone gewagt. Die EU-Kommission ist empört.
Wettlauf um Rohstoffe (11.08.2010) Europas Industrie sorgt sich um den Nachschub an wichtigen und seltenen Metallen und anderen Rohstoffen. Die Europäische Kommission will deshalb eine neue Strategie vorlegen.
Teure Rohstoffe heizen weltweite Inflation an (11.08.2010) Weltweit explodieren die Rohstoffpreise, vor allem Agrarprodukte werden drastisch teurer. Dies sorgt für einen Inflationsschub besonders in Ländern wie China, wo die Löhne kräftig steigen. Aber auch in Deutschland dürfte das Geld immer weniger wert werden.
Warum die Weltrezession immer noch unterschätzt wird (11.08.2010) Bankenkrisen gehören zu dem Schlimmsten, was hoch entwickelten Industrieländern passieren kann. Sie führen zu tiefen Rezessionen, auf die häufig eine staatliche Schuldenkrise folgt. Dennoch unter-schätzen Experten bis heute systematisch die Weltrezession, die heute vor genau drei Jahren ihren Lauf nahm. Warum?
Die Angst vor der zweiten Welle (11.08.2010) Allen Hilfen zum Trotz fallen die Preise am US-Immobilienmarkt weiter - das Ende der Talfahrt ist nicht in Sicht. Die meisten Amerikaner können trotz Hilfsprogramm ihre Raten nicht bezahlen.
Ratlose Alchemisten (11.08.2010) Zwei Fraktionen, keine Lösung: Wirtschaftswissenschaftler versuchen sich vergeblich an der Reparatur der US-Ökonomie.
USA droht Rückfall (11.08.2010) Der Aufschwung holpert, die Fed könnte die Notenpresse wieder anwerfen. Nicht schön für die deutsche Wirtschaft.
Gericht erschwert Verurteilung wegen Untreue (11.08.2010) Für die Justiz wird es künftig schwerer, Manager wegen Untreue zu belangen. Das Bundesverfassungsgericht hat die Messlatte höher gelegt - und pocht auf eine konkrete Schadensbenennung.
Griechischer Cocktail (10.08.2010) Lohnkürzungen, Inflation und Arbeitslosigkeit lassen Kaufkraft der Griechen schwinden und verstärken die Rezension des Mittelmeer-Anrainers noch weiter.
Fotos v.l.n.r.: wrw | Tom Kleiner | René Golembewski | Thorsten Freyer | Viktor Mildenberger | www.pixelio.de
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